Spielberg, Bez. Murtal: Bilanz MotoGP aus Sicht der Feuerwehr

vonRedaktion Salzburg
SEPTEMBER 20, 2026

Foto: Thomas Zeiler

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Nur wenige Wochen nach der Formel 1 war die Feuerwehr erneut bei einem Motorsport-Großereignis gefordert. Rund 120 Einsatzkräfte aus dem Feuerwehrbereich Knittelfeld sorgte beim MotoGP-Wochenende in Spielberg für Sicherheit.

Spielberg wurde von 18. bis 20. September erneut zum Treffpunkt der internationalen Motorrad-Elite. Während auf dem Red Bull Ring um Hundertstelsekunden gekämpft wurde, standen abseits der Rennstrecke die Feuerwehren der Region im Dauereinsatz.

Bis zu 120 Feuerwehrleute aus dem Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld waren in zwölfstündigen Schichten eingeteilt. Für die Einsatzkräfte bedeutete das Rennwochenende eine enorme logistische und einsatztaktische Herausforderung.

Aus dem Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld standen die Feuerwehren Bischoffeld, Flatschach, St. Margarethen, Spielberg, Apfelberg, St. Lorenzen, Knittelfeld, Sachendorf, Kleinlobming, Glein, Großlobming und Kobenz im Einsatz.

38 Einsätze in drei Tagen

Dass die Einsatzbereitschaft nicht nur auf dem Papier notwendig war, zeigte die Bilanz des Wochenendes. Insgesamt rückten die Feuerwehren zu 38 Einsätzen aus.

„Es gab eine Vielzahl unterschiedlichster Einsatzaufgaben“, berichtet Gesamteinsatzleiter Landesfeuerwehrrat Erwin Grangl. Mehrfach mussten überdimensionierte Feuer kontrolliert beziehungsweise entschärft werden. Unter den vorherrschenden Bedingungen hätten sich diese rasch zu einer Gefahr entwickeln können.

Auch zahlreiche technische Hilfeleistungen beschäftigten die Einsatzkräfte. Verkehrsunfälle sowie Unterstützungsleistungen für das Rote Kreuz und die Polizei ergänzten das breite Spektrum der Aufgaben.

Einsatzstab koordinierte die Kräfte

Im Hintergrund liefen während des gesamten Rennwochenendes die Fäden bei der Einsatzleitung zusammen. Gesamteinsatzleiter Erwin Grangl wurde dabei von einem eigens eingerichteten Einsatzstab unterstützt. Diesem gehörten Brandrat Harald Pöchtrager sowie die Abschnittsbrandinspektoren Wilfried Stocker, Andreas Stürzl, Manfred Bischof und Christoph Leitner an.

Über das Einsatzleitfahrzeug wurden die zahlreichen Anforderungen aufgenommen, koordiniert und die benötigten Einsatzkräfte disponiert. Die Einsatzoffiziere des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld stellten damit eine strukturierte und rasche Abarbeitung der Einsätze sicher.

Sicherheit hinter den Kulissen

Während zehntausende Motorsportfans das Geschehen auf dem Red Bull Ring verfolgten, sorgten die Feuerwehren gemeinsam mit den anderen Einsatzorganisationen dafür, dass im Ernstfall rasch geholfen werden konnte.

Das MotoGP-Wochenende zeigte einmal mehr, welche Anforderungen Großveranstaltungen an die Einsatzorganisationen der Region stellen. 38 Einsätze innerhalb von drei Tagen, dazu die permanente Bereitschaft rund um die Rennstrecke: Für die Feuerwehren aus der Region Knittelfeld war das Rennwochenende eine intensive Bewährungsprobe.

Am Ende stand eine Bilanz, die vor allem eines zeigt: Hinter einem reibungslosen Motorsportwochenende stehen nicht nur Fahrer, Teams und Organisatoren – sondern auch zahlreiche Einsatzkräfte, die rund um die Uhr für Sicherheit sorgen.


Quelle: FF Apfelberg / Thomas Zeiler

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