vonRedaktion Salzburg
MÄRZ 01, 2026
Foto: © Bergrettung Golling
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Foto: BR Zederhaus und privat
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Foto: BR Zederhaus und privat
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Zederhaus: Lawinenabgang mit Teilverschüttung
Eine vierköpfige Skitourengruppe löste bei ihrem Anstieg auf die Röthspitze (2413 m, Zederhaus) eine große Lawine aus. Ein Mann wurde dabei mitgerissen und teilverschüttet.
Die vier Linzer waren mittags im Aufstieg, „als bei einer Spitzkehre eine Wechte abbrach“, schildert Peter Gruber, Ortsstellen- und Einsatzleiter der Bergrettung Zederhaus. „Ein Skitourengeher wurde dabei Hunderte Meter weit mitgerissen und teilverschüttet. Die restlichen Begleiter konnten sich in Sicherheit bringen.“ Da die Lage und die Anzahl der Verschütteten zuerst unklar war wurden die Einsatzkräfte aus Zederhaus und Muhr samt Hundeführern verständigt. Das Team des Rettungshubschraubers Martin 1 war mit einem Hundeführer der Bergrettung rasch vor Ort. „Der Linzer war unbestimmten Grades verletzt und wurde ins Klinikum Schwarzach geflogen.“ Bergretter aus Zederhaus brachten seine Begleiter bis zur Bartlalm und das Team des Polizeihubschraubers Libelle flog sie ins Tal.
Das Schneebrett wurde auf rund 2100 Metern abgerissen. Es verlief rund 300 Meter weit im Hochwald des sogenannten Kühkars und war etwa 250 Meter breit. Die Skitourengeher aus Oberösterreich waren gut ausgerüstet. Im Einsatz standen neben den Hubschrauberteams 29 Bergretter aus Zederhaus und Muhr, zwei Hundeführer der Bergrettung und Alpinpolizei.
Am heutigen Samstag wurden weitere Lawinenabgänge gemeldet; unter anderem auch in Muhr (Kareck), dabei wurden keine Personen verschüttet.
Golling: Schwer verletzter Forstarbeiter
Am Samstagvormittag standen auch die Bergretter aus Golling im Einsatz: Ein Landwirt aus Golling hatte sich bei einem Forstunfall im Gemeindegebiet Torren schwer verletzt. Der Mann war damit beschäftigt, einen bereits am Boden liegenden Baumstamm auseinanderzuschneiden, als sich plötzlich die Wurzel unerwartet löste. Durch die abrupte Bewegung wurde der Landwirt schwer verletzt.
Nach der Erstversorgung durch die Einsatzkräfte wurde der Verletzte von der Bergrettung Golling mithilfe einer Bergetrage über das unwegsame Gelände gesichert abgeseilt. Anschließend erfolgte die Übergabe an das Rotes Kreuz Salzburg. Das RK-Team transportierte den Patienten zum bereitstehenden Hubschrauber, mit dem er in das Krankenhaus geflogen wurde. Neben der Bergrettung standen auch die Alpinpolizei sowie die Freiwillige Feuerwehr Golling im Einsatz.
Quelle: Mag. Maria Riedler e.a. stv. Pressereferentin Bergrettung Salzburg