Kärnten: „Pepo Pichler. a glimpse“ im MMKK

vonRedaktion Salzburg
SEPTEMBER 24, 2021

Amt d. Kärntner Landesregierung - Symbolbild
© LPD Kärnten

LH Kaiser eröffnete Ausstellung im Museum Moderner Kunst Kärnten

Klagenfurt (LPD). Im Museum Moderner Kunst Kärnten in Klagenfurt begegnet man diesmal einem Reisenden zwischen verschiedenen Lebensformen, Kulturen und Welten. Der gebürtige Klagenfurter Pepo Pichler pendelt zwischen San Francisco und Schloss Schmelzhofen in St. Margarethen im Lavanttal. Die Ausstellung „Pepo Pichler. a glimpse“ ist bis 9. Jänner 2022 zu sehen. Eröffnet wurde sie gestern, Mittwoch, in Anwesenheit des Künstlers von Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser.

Kaiser zeigte sich nach einem Rundgang durch die Ausstellung fasziniert und betonte die Bedeutung von Internationalität und dem Blick über den eigenen Bereich hinaus. Pichler bringe mit seinen Werken auch Gesellschaftskritik stark zum Ausdruck. „Das ist wichtig in einer Welt, in der vielfach das Mehr, Mehr, Mehr zählt“, so Kaiser. Als Kulturreferent freue er sich auch darüber, dass der Künstler in St. Margarethen einen Raum zum künstlerischen Austausch, auch mit jungen Künstlerinnen und Künstlern, schaffe.

MMKK-Direktorin Christine Wetzlinger-Grundnig stellte den Künstler und sein Werk vor. Sie attestierte ihm ein „ausgeprägtes Interesse an der Geschichte, für alte Kulturen, das Archaische, für Ethnologie, Mythen, Riten und Kulte, für Erzählungen und Legenden, sowie eine Faszination für das Mystische und für Symbolik“. Pichler integriere Dinge der Realität, der zeitgenössischen Alltagskultur in die Kunst und gewährleiste damit eine Annäherungsmöglichkeit an die Wirklichkeit. Der Lust am Sammeln folge jene am Bauen, Bilden, Konstruieren, am Erfinden und Kreieren. Die Direktorin sagte zudem, dass Pichler in St. Margarethen eine eigene Kunsthalle errichte. Zur aktuellen Ausstellung sei auch ein Katalog erschienen.

Kulturabteilungsleiter Igor Pucker sagte, dass Pichlers Werke in einem „transatlantischen Spannungsbogen von St. Francisco nach St. Margarethen“ entstanden seien.

Infos unter https://mmkk.ktn.gv.at/

Quelle: Land Kärnten

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