vonRedaktion International
MAI 10, 2026
Zwischen Steppensee und Puszta: Eröffnung des neuen grenzüberschreitenden Nationalpark Radwegs im Burgenland 09.05.2026
Zwischen Steppensee und Puszta: Eröffnung des neuen grenzüberschreitenden Nationalpark Radwegs im Burgenland 09.05.2026
Zwischen Steppensee und Puszta: Eröffnung des neuen grenzüberschreitenden Nationalpark Radwegs im Burgenland 09.05.2026
Zwischen Steppensee und Puszta: Eröffnung des neuen grenzüberschreitenden Nationalpark Radwegs im Burgenland 09.05.2026
Zwischen Steppensee und Puszta: Eröffnung des neuen grenzüberschreitenden Nationalpark Radwegs im Burgenland 09.05.2026
Zwischen Steppensee und Puszta: Eröffnung des neuen grenzüberschreitenden Nationalpark Radwegs im Burgenland 09.05.2026
Zwischen Steppensee und Puszta: Eröffnung des neuen grenzüberschreitenden Nationalpark Radwegs im Burgenland 09.05.2026
Zwischen Steppensee und Puszta: Eröffnung des neuen grenzüberschreitenden Nationalpark Radwegs im Burgenland 09.05.2026
Zwischen Steppensee und Puszta: Eröffnung des neuen grenzüberschreitenden Nationalpark Radwegs im Burgenland 09.05.2026
Zwischen Steppensee und Puszta: Eröffnung des neuen grenzüberschreitenden Nationalpark Radwegs im Burgenland 09.05.2026
Zwischen Steppensee und Puszta: Eröffnung des neuen grenzüberschreitenden Nationalpark Radwegs im Burgenland 09.05.2026
Zwischen Steppensee und Puszta: Eröffnung des neuen grenzüberschreitenden Nationalpark Radwegs im Burgenland 09.05.2026
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LH-Stv.in Haider-Wallner/LRin Winkler: Neues touristisches Vorzeigeprojekt für das Burgenland
Mit einem stimmungsvollen Eröffnungsevent wurde am Samstag in St. Andrä am Zicksee der neue Nationalpark Radweg (NP1) offiziell eröffnet. Die malerische Naturkulisse rund um den Zicksee bot dabei den perfekten Rahmen für die Veranstaltung und zeigte bereits eindrucksvoll die Vielfalt der heimischen Vogelwelt, für die die Region weit über die Grenzen hinaus bekannt ist.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner hob die Bedeutung des Projekts hervor: „Es gibt viele Wege, um Grenzen zu überwinden – manchmal braucht es dabei nicht mehr als ein Fahrrad und eine ordentliche Portion Rückenwind. Wer hier unterwegs ist, erlebt auf wenigen Kilometern mehr Naturvielfalt als anderswo in mehreren Urlauben: Salzlacken, Schilfgürtel, Graurinder, weiße Esel und mit etwas Glück auch den einen oder anderen seltenen Vogel. Der neue Radweg verbindet nicht nur zwei Nationalparks und zwei Länder, sondern auch Naturerlebnis, sanften Tourismus und klimafreundliche Mobilität. Und ganz ehrlich: Es gibt wohl kaum eine schönere Art, unsere Region zu erkunden, als entspannt durch den Seewinkel und entlang des Einser-Kanals zu radeln.“
Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler unterstrich die Wichtigkeit des neuen Radweges noch weiter: „Projekte wie der Nationalpark Radweg sind weit mehr als touristische Infrastruktur – sie sind ein echter Motor für die regionale Wertschöpfung. Wir stärken damit die Lebensqualität in der Region und schaffen ein nachhaltiges Angebot, das Naturerlebnis, Bewegung und regionale Wirtschaft sinnvoll verbindet. Dass der Nationalpark Radweg gerade am Europa-Tag eröffnet wird, passt hervorragend, denn dieses Projekt steht beispielhaft für das, was Europa möglich macht: Zusammenarbeit über Grenzen hinweg, gemeinsame Entwicklung und gegenseitiges Lernen.“
Grenzenlose Zusammenarbeit im Zeichen des Nationalparks
Rund 250 Gäste aus Politik, Tourismus, Gemeinden und der Region nutzten die Gelegenheit, den neuen Rundkurs durch den Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel erstmals zu erleben. Besonders erfreulich war die Teilnahme vieler ungarischer Stakeholder und Projektpartner, die die enge und gelebte Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg eindrucksvoll unterstrichen.
„Mit dem Nationalpark Radweg ist ein neues touristisches Vorzeigeprojekt entstanden, das das Burgenland als Radland Nummer 1 in Österreich weiter stärkt. Gleichzeitig verbindet die Route Naturerlebnis, Bewegung und regionale Kulinarik auf besondere Weise und schafft damit einen nachhaltigen Mehrwert für die gesamte Region“, betonte Erlebnisregionsmanager Patrik Hierner.
Naturerlebnis zwischen Puszta und Steppensee
Der rund 150 Kilometer lange Radweg verbindet Natur, Bewegung und Genuss auf besondere Weise. Die Strecke führt durch insgesamt 14 Gemeinden im Burgenland und erschließt die einzigartige Landschaft des Seewinkels – vorbei an charakteristischen Sodalacken, der faszinierenden Puszta, dem Steppensee Neusiedler See, weitläufigen Weideflächen und den Lebensräumen seltener Tierarten. Ein Teilabschnitt verläuft durch den ungarischen Nationalpark Fert?–Hanság und verleiht dem Nationalpark Radweg seinen besonderen internationalen Charakter.
Sehenswürdigkeiten und regionale Besonderheiten entlang der Route
Entlang der Strecke laden zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Naturerlebnisse zum Entdecken ein – darunter die Brücke von Andau, das Schloss Halbturn oder die beliebten weißen Esel des Seewinkels. Sie verleihen dem Nationalpark Radweg seinen abwechslungsreichen Charakter und machen ihn gleichermaßen für Einheimische wie auch für Gäste attraktiv. Dank der gut ausgebauten Infrastruktur und vieler radfreundlicher Betriebe eignet sich die Route zudem hervorragend für mehrtägige Touren.
Kostenlose Nationalpark-Exkursionen anlässlich der Eröffnung
Zwischen 12. und 20. Mai 2026 werden vier kostenlose geführte Radtouren auf Teilstücken des Nationalpark Radweges NP1 angeboten. Für jeweils zwei Stunden begleiten Nationalpark-Ranger die Teilnehmer und geben Einblicke in die Besonderheiten am Weg.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, für eine Anmeldung klicken Sie auf den folgenden Link:
https://umfrage.burgenland.info/exkursionen-np1/
Das große Interesse bei der Eröffnung sowie die positive Resonanz der Gäste unterstreichen das Potenzial des neuen Angebots, das den Neusiedler See einmal mehr als attraktive Rad- und Naturdestination positioniert.
Das neue Radangebot entsteht im Zuge des Interreg Projekts CrossEcoSys in Zusammenarbeit von Burgenland Tourismus (Erlebnisregion Neusiedler See) mit dem Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel in Österreich sowie dem Nationalpark Fert?-Hanság in Ungarn und wird aus Mitteln der EU kofinanziert.
Für weitere Informationen zum Nationalpark Radweg klicken Sie auf den folgenden Link:
https://www.burgenland.info/nationalpark-radweg
Quelle: Land Burgenland