Dornbirn: Zeugenaufruf nach Raubüberfall

vonRedaktion Salzburg
OKTOBER 21, 2026

Symbolbild
© Regionews , SiGi

Am 20.10.2026 gegen 01.16 Uhr verübten zwei zunächst unbekannte Täter einen schweren Raubüberfall auf einen 72-jährigen Mann im Stadtgebiet von Dornbirn.

Das Opfer wurde durch die zwei Täter zu Fuß verfolgt und anschließend von hinten körperlich angegriffen. Die Täter gingen äußerst brutal gegen den Mann vor, indem sie dem Opfer Schläge und Tritte gegen den Kopf- und Oberkörperbereich versetzten. Auch als der Mann bereits wehrlos und vermutlich bewusstlos am Boden lag, versetzte einer der Täter dem Opfer weitere Fußtritte gegen den Kopfbereich und raubte diesem die Geldtasche. Das Opfer wurde schwer verletzt in das Krankenhaus Dornbirn eingeliefert.

Im Zuge der nachfolgenden Fahndungstätigkeiten wurden mehrere Jugendliche durch Beamte der Polizeiinspektion Dornbirn kontrolliert, wobei auch Fotos dieser angefertigt wurden. Bei den späteren Spurenauswertungen und Ermittlungstätigkeiten konnten zwei der kontrollierten Jugendlichen eindeutig als Täter des schweren Raubes identifiziert werden.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei 13-jährige Intensivtäter (ein syrischer und ein in Österreich geborener deutscher Staatsbürger), welche bereits aufgrund zahlreicher Vermögens- und Gewaltdelikte amtsbekannt sind. Gemeinsam begingen sind im Jahr 2026 über 300 Straftaten in Vorarlberg, konnten auf Grund ihrer Strafunmündigkeit bisher weder angeklagt noch verurteilt oder in Untersuchungshaft genommen werden. Die beiden Tatverdächtigen werden nach den durchgeführten Befragungen in die Obsorge der Eltern entlassen.

Die Fallbearbeitung erfolgt durch das Landeskriminalamt Vorarlberg und die Polizeiinspektion Dornbirn.

Zeugen des Vorfalls sowie Personen, denen im Vorfeld oder nach der Tat verdächtige Jugendliche oder Jugendgruppierung im Stadtgebiet von Dornbirn aufgefallen sind, werden ersucht, sich direkt mit dem Landeskriminalamt Vorarlberg unter der Telefonnummer +43 (0) 59133 80 3333 zu melden.

Quelle: LPD Vorarlberg

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