Wien: Wiener Polizei verhindert die Störung des weltbekannten Neujahrskonzerts

vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 01, 2022

Symbolbild
© Stefan Rotter, shutterstock.com

Störversuche während des Neujahrskonzerts

In den vergangenen Tagen wurde von COVID-Maßnahmen-Gegnern dazu aufgerufen, das weltbekannte Neujahrskonzert im Wiener Musikverein mit Trommeln, Sirenen, Pfeifen und sonstigen Gegenständen, die Lärm verursachen, zu stören. Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist das bekannteste Neujahrkonzert der Welt. Es wird alljährlich in mehr als 90 Länder übertragen und von mehreren Millionen Menschen live mitverfolgt.

Deshalb wurden in dem Bereich zahlreiche Polizisten eingesetzt, um einen reibungslosen Ablauf des Konzerts zu gewährleisten. Die Wiener Polizei führte Absperr- und Sicherungsmaßnahmen durch, um ein Zusammenströmen von Personen zu einer nicht angezeigten Versammlung im Vorfeld zu verhindern, da eine solche jedenfalls wegen Störung der öffentlichen Ordnung zu untersagen wäre. Jeglicher Lärm, der weit über den des "normalen" Straßenverkehrs hinausgeht, würde das Konzert im Inneren des Musikvereins beeinträchtigen und möglicherweise sogar zu einem Abbruch führen.

Vor Beginn und während des Konzerts wurden insgesamt rund 40 Personen, verteilt in kleinen Gruppen, im Umfeld wahrgenommen, die offensichtlich eine rechtswidrige Kundgebung vor dem Wiener Musikverein abhalten wollten. Sie hatten Trommeln und Lautsprecher mit, die ihnen von den Polizisten vorübergehend abgenommen wurden.

Durch das konsequente und rasche Einschreiten der Wiener Polizei konnten neben dem Zusammenströmen der Personen in unmittelbarer Nähe des Musikvereinsgebäudes auch jegliche Störversuche einzelner Personen erfolgreich abgewendet werden.

Gerhard Pürstl, Polizeipräsident in Wien: "Ich danke allen Polizistinnen und Polizisten, die am heutigen Neujahrstag ihre Freizeit opfern mussten, um dieses wichtige Ereignis zu schützen. Durch ihr professionelles und bedachtes Einschreiten konnten alle Störversuche erfolgreich verhindert werden und das Konzert reibungslos über die Bühne gehen."

Quelle: LPD Wien

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