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SEPTEMBER 18, 2026
Foto: WiG/Zsolt Marton
Foto: WiG/Zsolt Marton
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Wiener Gesundheitspreis geht an KWP - Häuser zum Leben, Wiener Gesundheitsverbund, FEM Süd Frauengesundheitszentrum und journalistische Beiträge
Ganz im Zeichen der Seelischen Gesundheit stand die Wiener Gesundheitsförderungskonferenz 2026, die am Dienstag, 15. September 2026, im Wiener Rathaus stattfand. Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis beleuchteten die vielfältigen Aspekte psychischer Gesundheit und diskutierten aktuelle Herausforderungen sowie Lösungsansätze. Im Anschluss wurde der Wiener Gesundheitspreis 2026 an 11 herausragende Projekte und drei Medienbeiträge verliehen. Eine der Kategorien widmete sich dabei ebenfalls dem Schwerpunkt „Seelische Gesundheit“, der 2026 von der Wiener Gesundheitsförderung – WiG ins Zentrum gerückt wird. „Seelische Gesundheit geht uns alle an. Die Stadt Wien setzt sich mit vielfältigen Angeboten und starken Partnerschaften dafür ein, die seelische Gesundheit der Wiener*innen zu fördern und ihre Resilienz nachhaltig zu stärken. Denn wichtig ist, dass Menschen in schwierigen Zeiten nicht allein bleiben und wissen, wo sie Unterstützung finden können“, betont Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport. Dass die Förderung des Bewusstseins für seelische Gesundheit einer der zentralen Aufträge der Gesundheitsförderung im Allgemeinen und der WiG im Speziellen ist, unterstreicht auch Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung – WiG, in seiner Begrüßung. „Es ist wichtig, dass wir gemeinsam ein gesellschaftliches Klima schaffen, in dem seelische Gesundheit genauso selbstverständlich thematisiert werden kann wie die körperliche. Auch wir als WiG leisten hier mit unseren unterschiedlichen Programmen und Projekten einen wichtigen Beitrag in Wien“, so Dennis Beck. Gemeinsam mit Mag.a Andrea Mautz, Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Soziales, Gesundheit und Sport, hieß Dennis Beck rund 250 Teilnehmer*innen der diesjährigen Wiener Gesundheitsförderungskonferenz willkommen. „Aktuelle Entwicklungen und Themenstellungen fordern uns auf vielen Ebenen. Die Vorträge der Wiener Gesundheitsförderungskonferenz zeigen eindrucksvoll, welche Wege es gibt, um Menschen zu stärken und den Herausforderungen mit Zuversicht und Resilienz zu begegnen“, unterstreicht Mag.a Andrea Mautz.
Unter dem Titel „Seelische Gesundheit. Inspirationen für die Praxis der Gesundheitsförderung“ widmete sich die Konferenz aktuellen Herausforderungen und Perspektiven der psychischen Gesundheitsförderung. Impulse lieferten drei renommierte internationale Expert*innen, die wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Ansätzen verknüpften.
Den Auftakt machte der Diplompsychologe und Autor Thomas Altgeld, der in seiner Keynote aufzeigte, wie die starke Fokussierung auf individuelles Verhalten häufig die strukturellen Ursachen psychischer Belastungen in den Hintergrund rückt und Verantwortung auf Einzelne verlagert.
Prof.in Dr.in Eva Asselmann, Psychologin, Professorin für Persönlichkeitspsychologie und Autorin, beleuchtete anschließend, mit welchen Impulsen und Rahmenbedingungen psychische Gesundheit in unterschiedlichen Lebenswelten nachhaltig gestärkt und gefördert werden kann.
Am Nachmittag ging die Erziehungswissenschafterin, Soziologin, Podcasterin und Autorin Samantha Eiding der Frage nach, welche Räume Jugendliche brauchen, um sich sicher zu fühlen, sich gut zu entwickeln und über Belastungen zu sprechen und welche Verantwortung Pädagogik und Gesellschaft dabei tragen.
Im Anschluss an die Vorträge boten Diskussionsrunden Gelegenheit für Fragen, fachlichen Austausch und vertiefende Gespräche. Darüber hinaus nutzten die Teilnehmer*innen die Konferenz intensiv, um sich zu vernetzen und Erfahrungen aus der Praxis zu teilen.
Der Wiener Gesundheitspreis 2026 wurde im Anschluss an die Wiener Gesundheitsförderungskonferenz von Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, und Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung – WiG verliehen. Die ausgezeichneten Projekte und journalistischen Beiträge zeigen, wie Gesundheitsförderung auf unterschiedlichen Ebenen und durch verschiedene Akteur*innen und Initiator*innen in Wien gelebt und vorangetrieben wird. Die erstplatzierten Sieger*innen-Projekte sind: „VR-gestützte Biografie- und Aktivierungsarbeit für Menschen mit Demenz“ in der Kategorie „Gesund in Grätzel und Bezirk“, „Klinikkosmos – Der Wiener Gesundheitspodcast“ in der Kategorie „Gesund in Einrichtungen/Organisationen“ sowie „YOUareART – ungefiltert schön“ zum diesjährigen Jahresschwerpunkt „Seelische Gesundheit“.
Insgesamt wurden elf Projekte in drei Kategorien ausgezeichnet, wobei die Sieger*innen jeder Kategorie 2.000 Euro, die Zweitplatzierten 1.500 Euro und die Drittplatzierten 1.000 Euro erhielten. In der Kategorie „Gesund in Grätzel und Bezirk“ sowie „Gesund in Einrichtungen/Organisationen gab es diesmal zwei ex aequo dritte Plätze. Zusätzlich gab es zum Jahresschwerpunkt drei gleichwertige Medienpreise, die mit jeweils 500 Euro dotiert waren.
Kategorie: Gesund in Grätzel und Bezirk
1. Preis: VR-gestützte Biografie- und Aktivierungsarbeit für Menschen mit Demenz
Häuser zum Leben I KWP
2. Preis: GemEinsam – Begegnung macht gesund!
Diakonie Eine Welt Sozialdienste gem. GmbH
3. Preis: Café Zeitreise – Caritas Wien
Caritas Pflege
3. Preis: Grätzeltag im Jugendzentrum Strebersdorf
Verein Wiener Jugendzentren – JZ Strebersdorf
Kategorie: Gesund in Einrichtungen/Organisationen
1. Preis: Klinikkosmos – Der Wiener Gesundheitspodcast
Wiener Gesundheitsverbund I Generaldirektion
2. Preis: Betriebliches Übergangsmanagement bei HABIT
HABIT – Haus der Barmherzigkeit Inklusionsteam GmbH
3. Preis: Gefühlsnotfallkoffer für Volksschulkinder
özpgs – Schulsozialarbeit Wien
3. Preis: Studentische Gesundheit im Fokus
Universität Wien
Kategorie: Seelische Gesundheit (Jahresschwerpunkt 2026)
1. Preis: YOUareART – ungefiltert schön
FEM Süd Frauengesundheitszentrum
2. Preis: Grätzelkreis Ottakring
Verein LOK Leben ohne Krankenhaus
3. Preis: Bunte Begegnungen
Verein MUT
Kategorie: Medienpreis zum Jahresschwerpunkt 2026 (gleichwertig)
„Dancefloor frei für Ältere im U4“
Artikel von Irene Brickner, erschienen in: Der Standard
„Die Pflegekinder“
Artikel von Thomas Winkelmüller, erschienen in: DATUM – Seiten der Zeit
„Psychische Erkrankungen – weil wegschauen nicht drin ist!“
Radio-Sendung, produziert von Radio Helsinki – Verein Freies Radio Steiermark für die Sendereihe „Pflegestützpunkt“, in Wien ausgestrahlt von: Radio Orange 94.0, eingereicht von Karin Schuster, MA und Walther Moser
Mehr Informationen und die Gesundheitspreis-Videos gibt es auf den Websites zur Wiener Gesundheitsförderungskonferenz und dem Wiener Gesundheitspreis.
Quelle: OTS