vonRedaktion Salzburg
FEBRUAR 26, 2026
Foto: Bergrettung SbgStecker / Symbolbild
Am Mittwoch, den 25.02.2026 gegen 17:30 Uhr, beabsichtigte eine 63-jährige Skifahrerin, die gesperrte Talabfahrt vom Skigebiet nach Mellau abzufahren. Dabei kam sie von der gesperrten Abfahrt ab und geriet in steiles Waldgelände. Die Frau verständigte telefonisch ihren 38-jährigen Begleiter und übermittelte diesem noch drei GPS-Standorte, bevor ihr Mobiltelefon wegen eines leeren Akkus ausfiel. Nachdem eine eigene Nachsuche durch den 38-Jährigen im Bereich des Mellental erfolglos blieb, alarmierte der Mann um 18:53 Uhr die Einsatzkräfte. Die Bergrettungen Mellau und Bizau führten gemeinsam mit der ÖBRD-Drohnenstaffel aus Rankweil, Kräften der Bundespolizei Bezau, der Alpinen Einsatzgruppe der Bundespolizei sowie einem Drohnenbeamten der Bundespolizei eine umfangreiche Suche durch. Um 22:43 Uhr konnte der aus Salzburg angeforderte Spezialhubschrauber der Flugpolizei die Frau mittels Wärmebildkamera in einem Bachbett lokalisieren. Sie wurde stark unterkühlt, rund 400 Höhenmeter unterhalb ihres ersten GPS-Punktes, aufgefunden und erstversorgt.
Insgesamt standen 22 Mitglieder der Bergrettung Mellau und Bizau, 5 Drohnenkräfte der ÖBRD-Drohnenstaffel, 1 Drohnenbeamter der Bundespolizei, die Bundespolizei Bezau mit 2 Einsatzkräften, die Alpine Einsatzgruppe der Bundespolizei mit einem Beamten, sowie die Flugpolizei Salzburg mit 3 Einsatzkräften im Einsatz.
Quelle: LPD Vorarlberg