Wien: Sima: Riesen Erfolg für den Wiener Reparaturbon - aktiver Beitrag für die Klimamusterstadt

vonRedaktion Salzburg
SEPTEMBER 24, 2020

Foto: MA 22

Aufstockung der Budgetmittel für 2020 und reparieren statt wegschmeißen

Ein Mega-Erfolg ist der Wiener Reparaturbon schon nach wenigen Tagen: „Ich freue mich über das außerordentliche Interesse am Wiener Reparaturbon, es ist großartig, dass so viele Menschen unser Angebot schon in den ersten Tagen der Pilotphase in Anspruch angenommen haben und kaputte Dinge lieber reparieren lassen wollen, anstatt sie wegzuschmeißen. Reparieren ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz“, bedankt sich Initiatorin Umweltstadträtin Ulli Sima für das Interesse der Wienerinnen und Wiener. Der Wiener Reparaturbon ist für drei Jahre konzipiert, es stehen bis 2023 insgesamt 1,6 Mio. Euro zur Verfügung. „Aufgrund der großen Nachfrage werden wir aufstocken, konkret werden wir nun die nächste Tranche vorziehen, so können alle ihren Reparaturbon auch jetzt weiterhin runterladen und ihre kaputten Geräte reparieren lassen“, so Sima. „Wir wollen damit auch das Geschäft der so engagierten Betriebe des Wiener Reparaturnetzwerkes ankurbeln, win-win für alle!“

So einfach funktioniert der Wiener Reparaturbon

Gefördert werden ausschließlich Reparaturdienstleistungen von Betrieben des Wiener Reparaturnetzwerkes, die beim Wiener Reparaturbon mitmachen. Und das funktioniert ganz einfach: Den Reparaturbon auf der Seite mein.wien.gv.at/wienerreparaturbon runterladen – und dann im Partnergeschäft beim Zahlen einlösen. Die Förderung wird sofort vom Betrag abgezogen; ein Förderansuchen ist nicht notwendig.

Übernommen werden 50 % der Bruttoreparaturkosten bis zum maximalen Förderbetrag von 100 Euro. Sollte sich die Reparatur doch nicht mehr auszahlen, übernimmt der Wiener Reparaturbon die anfallende Kosten für Kostenvoranschläge bis zu 45.– Euro zu 100 %.

Förderprogramm „Wien repariert’s – der Wiener Reparaturbon“

Reparieren statt Wegwerfen bedeutet Abfallvermeidung, Ressourcenschonung und letztlich auch eine Einsparung von Treibhausgasen – und das bremst den Klimawandel. Jetzt können vom Wiener Reparaturbon nicht nur die KundInnen, sondern auch Wiener Betriebe des Wiener Reparaturnetzwerks profitieren, bei denen die Reparatur statt Verkauf von Neuwaren im Vordergrund steht. „Die finanzielle Unterstützung wird sicherlich deutlich mehr Menschen als zuvor dazu motivieren, einen der zahlreichen kompetenten Betriebe des Wiener Reparaturnetzwerks aufzusuchen. Eine win-win Situation für KonsumentInnen und Betriebe!“, zeigt sich Sima erfreut.

Die Organisation des Wiener Reparaturbons liegt bei der MA 22. Deren Leiterin, Karin Büchl-Krammerstätter, erklärt: „Mit dem Wiener Reparaturbon wollen wir den Menschen einen Ansporn bieten, ihren defekten Sachen eine zweite Chance zu geben und jene unterstützen, die dies bereits seit Langem tun. Denn jedes Produkt, das repariert wird, muss nicht neu produziert werden. Somit werden wertvolle Ressourcen geschont. Ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz!“

Reparaturnetzwerk Wien

Wiens Reparaturprofis reparieren fast alles. Auf Service und Qualität wird viel Wert gelegt. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt bei der Reparatur. Betriebe des Wiener Reparaturnetzwerks müssen verpflichtend diverse Kriterien erfüllen. Dazu gehören unter anderem, dass 50 % der Arbeitsplätze Reparaturplätze sind oder dass der Betrieb ein breites Markenspektrum (mindestens 3 Marken) anbietet. Weiters garantieren Mitgliedsbetriebe die vollwertige Reparatur ohne Überschreitung des zuvor abgegebenen Kostenvoranschlags.

Details zum Wiener Reparaturbon: mein.wien.gv.at/wienerreparaturbon

Details zum Wiener Reparaturnetzwerk: https://www.reparaturnetzwerk.at/

Tipps zur Abfallvermeidung bietet die Stadt Wien - Umweltschutz unter www.umweltschutz.wien.gv.at/abfall/vermeidung/index.html


Quelle: Stadt Wien

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