vonRedaktion Salzburg
JUNI 10, 2026
Festnahme - Symbolbild
© Annotee, shutterstock.com
Vorfall: 09.06.2026, 17:30 Uhr / 19., Bezirk
Am gestrigen Tag betrat ein maskierter Mann eine Postfiliale im 19. Bezirk und bedrohte die anwesenden Angestellten mit einer täuschend echt aussehenden Schusswaffe. Der Mann forderte die Herausgabe von Bargeld und versuchte seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, indem er die Waffe zweimal repetierte. Dabei wurde eine Hülse ausgeworfen.
Ein Mitarbeiter entnahm daraufhin Bargeld aus zwei Kassen und verstaute dieses in einem Sack. Da dem Tatverdächtigen die Beute jedoch nicht ausreichend erschien, forderte er den Angestellten auf, weiteres Bargeld aus dem Tresor zu holen. Nachdem ihm mitgeteilt worden war, dass sich kein Bargeld im Tresor befinde, begab sich der Mann selbst in den hinteren Bereich der Filiale, um dies zu überprüfen.
Anschließend kehrte der Tatverdächtige in den Kundenbereich zurück und beabsichtigte, die Filiale mit dem erbeuteten Bargeld zu verlassen. Zwischenzeitlich war jedoch die Polizei verständigt worden. Nur drei Minuten nach der Alarmierung trafen Polizeikräfte am Einsatzort ein. Noch bevor der Mann die Filiale verlassen konnte, wurde er von den Beamten angehalten und festgenommen.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 60-jährigen österreichischen Staatsbürger. Bei der Waffe handelte es sich um eine Luftdruckwaffe.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Postfiliale standen nach dem Vorfall unter erheblichem Schock. Eine Angestellte erlitt eine Panikattacke und wurde von der Berufsrettung Wien zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Die weiteren Ermittlungen werden durch das Landeskriminalamt Wien geführt.
Quelle: LPD Wien