vonRedaktion Salzburg
FEBRUAR 22, 2026
Foto: Freiwillige Feuerwehr Markt Mooskirchen
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In der Nacht auf den Sonntag dem 22. Februar kam es um 02.50 Uhr auf der A2 Südautobahn in Fahrtrichtung Wien kurz nach dem Assingbergtunnel zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Sattelschlepper.
Aus noch ungeklärter Ursache kam der LKW von der Fahrbahn ab und krachte seitlich gegen die Betonleitwände. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Sattelschlepper um und kam mit dem Führerhaus bei der Betonleitwand (Jerseywand) zum Liegen.
Der Fahrer wurde durch die Deformierung der Kabine zwischen der Betonleitwand und dem Lenkrad mit den Beinen eingeklemmt.
Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren Steinberg und Mooskirchen war der Fahrer bei Bewusstsein und Ansprechbar. Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle und den Sattelschlepper großräumig ab und bauten umgehend den Brandschutz auf, da das Fahrzeug beim Eintreffen stark rauchte. Brand konnte zum Glück keiner festgestellt werden.
Umgehend wurde mit der Menschenrettung des LKW-Lenkers begonnen. Innere Retter der Feuerwehr stiegen zu dem verletzen Fahrer in die Kabine ein und begannen mit der Erstversorgung. Zeitgleich wurde eine Rettungsplan erarbeitet. Von der Einsatzleitung wurde die Feuerwehr Lieboch mit dem Kranfahrzeug und Seilwinde als Verstärkung nachalarmiert.
Da ein Zugang zum Lenker und dessen Einklemmung von oben nicht möglich war, wurde die Fahrzeugkabine durch den Einsatz von insgesamt 4 Greifzügen langsam und gesichert von der Betonleitwand weggezogen. Durch den geschaffenen Platz konnte ein weiterer Zugang über das Aufschneiden der Windschutzscheibe geschaffen werden. Durch diese Öffnung wurde das Lenkrad mit Hilfe des Kettenzuges des hydraulischen Spreitzers angezogen, wodurch ein Bein des verletzten Lenkers freigelegt werden konnte.
Im Anschluss mussten noch Teile des Armaturenbrettes abgebaut werden, bis der Patient schließlich nach über einer Stunde aus der Fahrerkabine befreit und dem Roten Kreuz übergeben werden konnte. Der Lenker war während der gesamten Rettungsaktion ansprechbar und bei Bewusstsein.
Die Bergung des schwer beschädigten Sattelschleppers wurde in Zusammenarbeit mit dem Bergeunternehmen ATSW durchgeführt. Dazu wurde das Führerhaus mittels Hebekissen angehoben und im Anschluss mit zwei Ladekränen aufgerichtet.
Die Feuerwehren banden parallel die auslaufenden Betriebsmittel.
Insgesamt musste die Autobahn in Fahrtrichtung Wien für die Dauer der Rettungs- und Bergearbeiten durchgehend gesperrt werden.
Die Feuerwehren konnten um 08:30 Uhr abrücken und waren durchgehend über 5 Stunden im Einsatz.
Eingesetzt:
Feuerwehr Steinberg (EL) mit RLFA 2000 Tunnel, BLF
Feuerwehr Mooskirchen mit RLFA 2000, KRF-S Tunnel, ELF
Feuerwehr Lieboch
Rotes Kreuz mit RTW, KDO, NEF
ASFINAG
Autobahnpolizei
Abschleppunternehmen
Quelle: Freiwillige Feuerwehr Markt Mooskirchen