vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 15, 2026
Foto: Symbolbild
Während der Vorbereitung für einen alpinen Ausbildungskurs am Wiesberghaus wanderte eine 59-jährige deutsche Staatsbürgerin am Nachmittag des 14. Jänner 2026 mit ihren Schneeschuhen vom Krippenstein zum Wiesberghaus. Zwölf Beamte der Alpinen Einsatzgruppe Gmunden, die am Rückweg von einer Einsatzübung waren, trafen zufällig auf die Schneeschuhgeherin. Zwei Polizisten sprachen die Frau an, wechselten ein paar Worte mit ihr und fragten sie nach ihrem Ziel. Gegen 14:20 Uhr meldete sich die Wirtin des Wiesberghaues telefonisch bei den Alpinpolizisten und gab an, dass sich die Schneeschuhgeherin, die die Polizisten zuvor offensichtlich getroffen haben, in einer Notlage befinde. Die 59-Jährige brach mit ihren Schneeschuhen derart tief und unglücklich ein, dass sie sich nicht mehr befreien kann. Zwei Alpinpolizisten drehten sogleich um und suchten nach ihr. Gegen 14:40 Uhr wurde die wenig abseits der verdichteten und somit idealen Schi- bzw. Schneeschuhspur gefunden. Tatsächlich war ihr linker Fuß bis in den Schritt versunken, das rechte Bein stand stark abgewinkelt deutlich höher. Nach einigen Minuten Schaufelarbeit und mit vereinten Kräften konnte sie unverletzt aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Anschließend wanderte sie selbstständig zum Wiesberghaus, wo sie noch vor der Dämmerung eintraf.
Quelle: LPD Oberösterreich