vonRedaktion International
JUNI 20, 2026
Foto: Foto: OÖRK/Wels
Foto: Foto: OÖRK/Wels
Foto: Foto: OÖRK/Wels
Das Rote Kreuz Wels blickt auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr zurück. Mit insgesamt 48.685 Einsätzen im Rettungsdienst und weiteren 2.607 Einsätzen im Notarztdienst leisteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheitsversorgung und Sicherheit der Bevölkerung im Bezirk.
Das Rote Kreuz Wels/Wels-Land zeigt mit seinem Bericht über das Arbeitsjahr 2025, dass es Verantwortung für eine lebenswerte Gesellschaft übernimmt.
346.900 Geleistete Stunden
1.400 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den acht Ortsstellen Wels, Marchtrenk, Lambach, Sattledt, Thalheim/Wels, Krenglbach, Steinerkirchen/Traun und Buchkirchen leisteten letztes Jahr 346.900 Stunden im Dienste des Gemeinwohls.
Diese Zahlen wurden kürzlich bei der jährlichen Bezirksstellenversammlung vorgelegt. Das Rote Kreuz bietet Sicherheit und Menschlichkeit in bewegten Zeiten. Die enge und reibungslose Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr gewährleistet eine durchgängige Rettungskette für alle Situationen, seien es medizinische Notfälle oder Großeinsätze.
Ehrungen und Auszeichnungen
Im Rahmen der Bezirksstellenversammlung gab es für einige Mitarbeiter Auszeichnungen und Beförderungen. Das Anerkennungszeichen des Bundesministeriums für Inneres erhielt Bezirksrettungskommandant Andreas Heinz, das von Oberstleutnant und Bezirkspolizeikommandant Robert Hasenauer für die hervorragende Zusammenarbeit im Bereich der Koordination und Abwicklung zahlreicher Rettungseinsätze übergeben wurde. Auch die Feuerwehr-Verdienstmedaille der Stadt Wels in Gold erging an Andreas Heinz. Das Dienstjahresabzeichen in Gold erhielt Bezirksstellenleiter Dr. Bernhard Ploier für 40 Jahre im Dienst des Roten Kreuzes.
„Ich freue mich sehr über die Auszeichnungen, aber ich bin vor allem stolz, dass wir der Bevölkerung jederzeit verlässliche Hilfe zusichern können. Mit unserem Team aus Ehrenamtlichen, Beruflichen und Zivildienern ist das Rote Kreuz optimal aufgestellt“, sagt Andreas Heinz.
„Die Rotkreuz-Familie in Wels hat letztes Jahr 346.900 Stunden geleistet. Gerade in unsicheren Zeiten ist das Miteinander und ein ungebrochenes Engagement von großer Bedeutung. Genau hier setzen wir mit unserer Arbeit an. Wir begleiten Menschen in schwierigen Situationen und bieten Unterstützung dort an, wo sie dringend benötigt wird“, sagt Bernhard Ploier.
Jugendrotkreuz
Das Rote Kreuz bietet neben dem Rettungsdienst auch Dienstleitungen im Gesundheit- und Sozialbereich an und das Jugendrotkreuz zeigt beeindruckend, wie bereits Jugendliche Verantwortung übernehmen. 391 Mitglieder zählt das Jugendrotkreuz im Bezirk. Mit rund 41.470 Stunden im Jahr 2025 konnte in der freizeitorientierten Jugendarbeit ein Plus von 4,88 Prozent im Vergleich zu 2024 verzeichnet werden.
„Die Kinder und Jugendlichen sind mit Begeisterung bei unseren verschiedensten Projekten, Lernangeboten und Wettbewerben dabei. Das Highlight ist das jährliche Landesjugendcamp, bei dem Erste-Hilfe-Bewerbe und viele spannende sowie lustige Aktivitäten stattfinden“, sagt Bezirksjugendkoordinatorin Karin Turner.