vonRedaktion Salzburg
MÄRZ 01, 2026
Symbolbild
© Pressefoto Scharinger
Vorfallszeit: 28.02.2026- 01.03.2026<br/>Vorfallsort: Wiener Straßennetz
Die Landesverkehrsabteilung Wien führte von gestern auf heute eine umfassende verkehrspolizeiliche Schwerpunktaktion mit besonderem Augenmerk auf die sogenannte Roadrunner-Szene durch. Anlass waren unter anderem Ankündigungen in sozialen Netzwerken zu einem Treffen der Szene in einem slowakischen Ort nahe der Grenze zu Österreich. Aufgrund vorliegender Erkenntnisse war von einer organisierten Kolonnenfahrt aus Wien und Niederösterreich auszugehen.
Der Einsatz der Landesverkehrsabteilung Wien erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Stadtpolizeikommanden Ottakring, Döbling und Donaustadt. Ziel der Schwerpunktaktion war es, verkehrsgefährdendes Verhalten bereits im Inland konsequent zu unterbinden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Durch sichtbare Polizeipräsenz, mobile Kontrollen sowie gezielte Anhaltungen konnten zahlreiche Verwaltungsübertretungen festgestellt werden.
Das geplante Treffen wurde von den zuständigen slowakischen Behörden kurzfristig untersagt. In weiterer Folge bewegte sich die Gruppierung in Richtung Bratislava weiter.
Vorläufige Bilanz des Einsatzes:
• 15 Schnellrichteranzeigen
• 746 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen
• 4 Anzeigen wegen fehlender Lenkberechtigung
• 59 technische Beanstandungen an Fahrzeugen
• 18 Führerscheinabnahmen (v.a. wegen Schnellfahrens)
• 12 Kennzeichenabnahmen
• 160 Organmandate
Besonders hervorzuheben ist eine massive Geschwindigkeitsüberschreitung auf der A22/A23, bei der ein Motorradlenker die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 85 km/h überschritt. Zudem war der Lenker nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung. Das Motorrad wurde vorläufig beschlagnahmt und der Lenker entsprechend angezeigt.
Quelle: LPD Wien