Burgenland: Pinkafeld - Betriebsansiedelungen schaffen regionale Arbeitsplätze, Facharbeiter gesucht

vonRedaktion Salzburg
OKTOBER 04, 2020

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

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LR Schneemann: „Allein die über 70 Arbeitsplätze der Firma TS Altotec bedeuten einen enormen Mehrwert für die Region. Das Burgenland festigt seinen Status als Wirtschaftsstandort.“

Pinkafeld, 02.09.2020 – Regionale Disparitäten auszugleichen ist ein wichtiger Punkt im Zukunftsplan Burgenland. „Strukturschwache Regionen zu stärken ist unser Ziel. In Pinkafeld geht dieser Plan auf“, so Landesrat Leonhard Schneemann. „Einige Leitbetriebe bringen insgesamt über 1.000 Arbeitsplätze in Pinkafeld“, freut sich Bürgermeister Kurt Maczek, der die Bedeutung von Betriebsansiedelungen für die Region früh erkannt hat. Über 70 MitarbeiterInnen finden derzeit bei der Firma TS Altotec in Pinkafeld einen wohnortnahen Arbeitsplatz. „Wir haben ausschließlich Arbeitskräfte aus der Region, weil die uns auch bleiben. Bis Ende 2021 werden es um etwa 100 MitarbeiterInnen mehr sein, denn wir vergrößern unseren Standort in Pinkafeld“, erzählt Edgar Stemeseder, Eigentümer des Unternehmens TS Altotec. Das freut auch Wirtschafts- und Arbeitsmarktlandesrat Leonhard Schneemann: „Ein Job vor der Haustüre gibt Sicherheit und führt zu höherer Lebensqualität, alleine weil lange Anfahrtszeiten zur Arbeitsstelle wegfallen. Das muss unser Ziel für alle Burgenländerinnen und Burgenländer sein.“

Die Firma TS Altotec ist ein Salzburger Familienunternehmen und produziert patentierte Aluminiumprofile für Fenster und Türen sowie Sonnen- und Insektenschutzsysteme. Im Februar dieses Jahres hat die Firma ihren Betrieb in Pinkafeld aufgenommen. Als Gründe für den Standort Burgenland nennt der Eigentümer die leistbaren Grundstückspreise sowie die Verfügbarkeit von MitarbeiterInnen. Qualifizierte Facharbeiter sind somit ein wichtiger Faktor für Betriebsansiedelungen. „Dass wir Abgänger der HTL und der Fachhochschule in Pinkafeld direkt bei der Hand haben, ist ein Glücksfall. Neben anderen Förderungen war auch der Aspekt der Landesförderungen ein positiver Anreiz, um uns hier sesshaft zu machen“, so Stemeseder. Bürgermeister Kurt Maczek konnte mit den Vorteilen seiner Schulstadt, gepaart mit infrastrukturellen Gegebenheiten, schon viele Firmen ansiedeln und somit den Wirtschaftsstandort stärken. Pinkafeld ist ein gutes Beispiel, wie regionale Synergien genutzt werden können. „Unser Ziel von Vollbeschäftigung ist noch nicht erreicht, aber das Zusammenspiel von Gemeinde, Bildungseinrichtungen und Unternehmen in Pinkafeld zeigt, wie es gehen könnte und was es braucht, um vor allem auch jungen Menschen eine Perspektive geben zu können.“ Mit überbetrieblichen Lehrangeboten und weiteren Lehrlingsförderungen seitens des Landes werden jugendliche Lehrstellensuchende auf ihrem Weg unterstützt. „Die Lehrlinge von heute sind die Facharbeiter von morgen – und solche brauchen die Betriebe. Das ist ein großes Plus für die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Burgenland“, so Schneemann. Die Firma TS Altotec sucht derzeit bereits Fenstertechniker und Facharbeiter für ihren Bereich. „Personen mit abgeschlossener Lehre dürfen sich gerne melden!“ bietet Stemeseder an.

Quelle: Land Burgenland

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