Wien: Patienten- und Pflegeanwält*innen tagten in Vorarlberg

vonRedaktion International
OKTOBER 20, 2026

Wien

Patient*innenanwältin Wlattnig: „Enorme Versorgungslücken bei Menschen mit postakuten Infektionssyndromen und ME/CFS“

„Sowohl durch die bei uns eingebrachten Beschwerden als auch durch den Austausch mit Expert*innen stellen wir fest, dass es noch immer enorme Versorgungslücken auf dem ärztlichen und pflegerischen Sektor wie auch komplexe und oft unüberwindbare Hürden bei der sozialen Absicherung für Patient*innen mit ME/CFS und PAIS gibt“, erklärt Dr. Michaela Wlattnig, Sprecherin der ARGE Patienten- und Pflegeanwält*innen Österreichs. Am 15. und 16. Oktober trafen sich die Patienten- und Pflegeanwältinnen Österreichs auf Einladung der Vorarlberger Patientenvertretung in Feldkirch zu ihrer halbjährlichen Tagung.

ME/CFS-Patient*innen im Zentrum der Klausur

Im Rahmen der zweitägigen Klausur setzten sich die Patientenvertretungen intensiv mit der Situation von ME/CFS- und PAIS-Patient*innen auseinander.

Der Tagung wurden Expert*innen aus Medizin und Pflege beigezogen, um sich ein umfassendes Bild der aktuellen Situation zu machen. „Diese Zusammenschau zeigt, dass es im ärztlichen und pflegerischen Bereich noch sehr viel zu tun gibt. Auch die soziale Absicherung von Betroffenen und der Vorgang von Begutachtungen - beispielsweise bei der Pflegegeldeinstufung - sind als stark verbesserungswürdig zu sehen“, kritisiert Wlattnig.

Forderungen der Patienten- und Pflegeanwältinnen Österreichs

Die Patienten- und Pflegeanwält*innen Österreichs fordern daher:

Quelle: Stadt Wien

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