Niederösterreich: Niederösterreich positioniert sich als nachhaltiger Event-Austragungsort

vonRedaktion Salzburg
OKTOBER 28, 2022

Niederösterreich

LR Danninger: „Nachhaltigkeit wird in Niederösterreichs Tourismus nicht nur gepredigt, sondern vor allem gelebt“

Niederösterreich treibt seine Positionierung als nachhaltige Tourismus-Destination an und möchte über das Convention Bureau Niederösterreich auch seine Geschäftskundinnen und -kunden dazu ermutigen, Green Meetings und Green Events zu organisieren.

In der Tourismusstrategie 2025 hebt Niederösterreich seine Rolle als nachhaltiges Ausflugs- und Urlaubsland deutlich hervor. „Das betrifft natürlich auch den Wirtschaftstourismus, der im langjährigen Durchschnitt immerhin für rund ein Drittel der Nächtigungen in Niederösterreich verantwortlich ist“, erklärt Tourismuslandesrat Jochen Danninger. „Nachhaltigkeit wird in Niederösterreichs Tourismus nicht nur gepredigt, sondern vor allem gelebt! Deshalb wollen wir bei Kongressen, Tagungen und Konferenzen den Fokus vermehrt auf Green Meetings legen. Ökologische Aspekte wie die öffentliche Anreise zu Kongress- und Meetinglocations, die Einbindung von lokalen Leistungsträgern und nachhaltige Kriterien für die Veranstaltung selbst sollen Niederösterreich von den anderen Bundesländern noch stärker hervorheben.“

Mit der Umsetzung der Maßnahmen ist das bei der Niederösterreich Werbung angesiedelte Convention Bureau Niederösterreich (CBNÖ) betraut, das als Schnittstelle für Kongressanbieter und Unternehmen dient. Tourismuslandesrat Danninger erläutert die Instrumente: „Das Convention Bureau Niederösterreich sensibilisiert seine Kundinnen und Kunden und informiert auf seiner Website über die Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen und die vielen Vorzüge von Green Events. Weiters hilft es Veranstaltern, die richtigen Green Partner – vom Catering-Unternehmen bis zum Seminarhotel – sowie nachhaltige Rahmenprogramme in Niederösterreich zu finden.“

Green Meetings werden in Niederösterreich schon lange unterstützt. So ist das Badener Familienunternehmen Mondial der erste Reiseveranstalter Österreichs, dessen Angebote mit dem Umweltzeichen für Reiseangebote ausgezeichnet wurden. Seit 2012, also schon zwei Jahre nach seiner Einführung, erhielt Mondial zudem das österreichische Umweltzeichen für Green Meetings & Events. Neben Mondial können heute auch das Palais Niederösterreich und das Conference Center Laxenburg als Lizenznehmer Tagungen als Green Meetings zertifizieren und durchführen.

Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, weist darauf hin, dass man sich intern schon geraume Zeit mit dem Thema beschäftigt: „Das CBNÖ hat als eines der ersten Bundesländer-Convention-Bureaus auf das Thema Green Meetings gesetzt und bearbeitet es bereits seit über zehn Jahren. Die Früchte erntet es vermehrt in den letzten Jahren, denn der Aspekt der Nachhaltigkeit ist für viele potenzielle Kundinnen und Kunden immer wichtiger bei der Entscheidung für eine Location. Trotz steigender Nachfrage scheitert es allerdings oft an der Umsetzung – und genau hier bieten wir Unterstützung und Hilfestellung an, um die richtigen Partner für eine Zertifizierung zu finden, gut zu informieren und die Umsetzung so schnell wie möglich zu realisieren.“

Neben der ursprünglichen Agenda – sich als zentraler Ansprechpartner für potenzielle Kundinnen und Kunden aus dem In- und Ausland zu positionieren – hat sich das CBNÖ auch als Servicestelle für seine rund 50 Top-Partner verdient gemacht, zum Beispiel bei Maßnahmen zur Weiterbildung oder bei der Beratung zu Marketing-Aktivitäten. „Als Servicestelle und stark vernetzte Drehscheibe für den Geschäftstourismus haben wir natürlich gegenüber unseren Partnern auch eine Vorbildfunktion“, erklärt Maria Luise Fröch vom Convention Bureau Niederösterreich. „Deshalb organisieren wir unsere eigenen Veranstaltungen wie z. B. das jährliche Business Breakfast oder die Kundenevents als Green Events. Zudem kommunizieren wir laufend zum Thema an unsere Top-Partner und haben in der Vergangenheit auch immer wieder Vorträge darüber bei unseren Meetings integriert.“

Quelle: Land Niederösterreich

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