vonOTS
FEBRUAR 13, 2026
Foto: © Natureispalast Erler GmbH
Der Natureispalast am Hintertuxer Gletscher steht sinnbildlich für die tiefgreifenden Veränderungen, denen Veranstaltungsorte und Unternehmen in der Alpenregion begegnen. Zwischen exklusiven Teamevents und dem Anspruch nachhaltiger Konzepte im Zeichen des Klimawandels entwickelt der von Marlies Erler geführte Familienbetrieb eigenständige Antworten auf die Herausforderungen der Branche.
Anders als klassische Tourismusattraktionen rückt die Natureispalast Erler GmbH die Nachhaltigkeit ihrer Firmenveranstaltungen in den Fokus. Seit der Entdeckung des unterirdischen Eispalastes auf rund 3.200 Metern im Jahr 2007 verbinden Marlies Erler und ihr Team Naturerlebnis mit Verantwortungsbewusstsein. Während herkömmliche Eventorte zunehmend hinterfragt werden, nimmt der Natureispalast eine Vorreiterrolle ein. Incentive-Reisen und Teamevents entstehen in Kooperation mit Wissenschaft und Forschung und unterliegen ständiger Weiterentwicklung. Die stabile Eishöhle dient als Experimentierfeld für Messungen und neue Veranstaltungsformate – und regt Unternehmen an, Umweltbewusstsein und Teamkultur neu zu denken.
Wertschätzung bildet einen Kern der Veranstaltungen – ein Prinzip, das Marlies Erler in ihrem Buch sowie in Trainings verankert. „Wenn Teammitglieder sich wertgeschätzt fühlen, sind sie motivierter und engagierter“, heißt es dort. Programme zur Persönlichkeitsentwicklung und Konfliktkompetenz, etwa auf Basis der Belbin-Teamrollen oder gezielter Soft-Skills-Trainings, setzen diesen Ansatz praktisch um. Ziel ist es, Teams nicht nur zu inspirieren, sondern langfristig zu binden – ein Anspruch, der selten konsequent realisiert wird. Am Hintertuxer Gletscher verbinden sich Naturerfahrung und moderierte Reflexion zu nachhaltigem Praxistransfer.
Charakteristisch ist die Verbindung von Natur, Forschung und Medienarbeit. Gemeinsam mit der Universität Innsbruck werden mikrobiologische Prozesse im Eis untersucht. Internationale Berichte von BBC bis CNN stärken die Sichtbarkeit und betonen den Modellcharakter nachhaltiger Eventkonzepte. Zugleich stehen der Schutz des Gletschers und die Kontrolle von Medienproduktionen im Vordergrund. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Exklusivität und Verantwortung.
Der Natureispalast zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung vereinbar sind. Als Reaktion auf austauschbare Eventformate entstanden Programme, die Natur, Teamdynamik und Unternehmenskultur verknüpfen. Klimatische Veränderungen, Fragen der Gletscherbeständigkeit und wechselndes Teilnehmerverhalten erfordern laufende Anpassung. Workshops, Eisklettern und Fototouren verbinden Abenteuer mit Bewusstsein – mit dem Ziel, nachhaltigen Mehrwert für Menschen und Organisationen zu schaffen.
Der Natureispalast bleibt ein Ort der Innovation und Anpassung. Die unsichere Entwicklung der Gletscherregion versteht das Unternehmen als Impuls, den Austausch zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. Marlies Erlers Geschichte steht exemplarisch für eine Branche im Wandel: Statt Standardlösungen entstehen individuelle Erlebnisse, die Flexibilität und kontinuierliche Weiterentwicklung fördern.
Mehr Details gibt es unter firmenevent.at.
Quelle: OTS