vonOTS
MAI 27, 2026
Foto: Johannes Angerbauer
Rauminstallation in der HIPP HALLE Gmunden
Eine 500 m² begehbare gläserne Bodengold-Installation verwandelt die HIPP Halle Gmunden in eine spiegelnde Rauminstallation. Raum und Kunst sind gleichwertig!
Am Montag den 8. Juni 2026 um 19 Uhr öffnet eine außergewöhnliche Rauminstallation in der historischen HIPP Halle Gmunden ihre Pforten. Das Herzstück der Ausstellung bildet eine Bodengold-Installation des Konzeptkünstlers Johannes Angerbauer-Goldhoff, die den Raum architektonisch erhöht und in ein Gesamtkunstwerk verwandelt.
Die Installation ist weit mehr als eine ästhetische Fläche: Sie besteht aus rund 640 gläsernen Platten, unter denen etwa 240.000 Namen von Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern (Firmen, Vereine, Institutionen) aus den Jahren 1996/1997 ruhen. In dieser „gläsernen Datenbank“ spiegelt sich nicht nur die historische Industriearchitektur der HIPP Halle, sondern auch die Identität und Geschichte des Landes. Die Besucher werden Teil des Kunstwerks, indem sie sich buchstäblich über dieses goldene Fundament der Gesellschaft bewegen. Sie können dabei Zeitzeugen ihrer vergangenen Lebenssituationen suchen und (sich selbst) entdecken...
Linda Steinthorsdottir & Johann Wimmer, Andreas Schoenangerer, Linda Luse, Irma Kapeller, Alois Lindenbauer, Karen Schlimp (mit Eröffnung Musik Performance)
Durch die Spiegelung im HUMANgold-Boden verschmelzen die Kunstwerke, das Licht und die Architektur der Halle zu einer untrennbaren Einheit. „Raum und Kunst sind hier gleichwertig“, so Johannes Angerbauer-Goldhoff über das Konzept, das eine Hommage an die „greif-spürbare“ Qualität von Kunst in einer zunehmend digitalen Zeit darstellt.
Begrüßung: Bürgermeister Stefan Krapf. Zur Kunst spricht: Marlene Elvira Steinz.
Zeitraum: 9. Juni bis 28. Juni 2026
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 14:00 – 18:00 Uhr
Ort: HIPP Halle, Gmunden
Weitere Informationen: www.human.gold/hipphalle2026
Über das Projekt HUMANgold: Das Projekt von Johannes Angerbauer-Goldhoff verbindet seit über 30 Jahren die Begriffe Zeit, Gold und Existenz. Seine Bodengold-Installationen – zuletzt auch als Einreichung für die Venedig Biennale 2026 im Gespräch – schaffen Räume der Reflexion über den Wert des Menschlichen und die Vergänglichkeit von Materie. Immer steht für ihn der MENSCH im Vordergrund, nicht das Gold. Der MENSCH ist auch das Ergebnis seines Kunstbegriffs: „Der Erweiterte Goldbegriff“.
Quelle: OTS