vonRedaktion Salzburg
SEPTEMBER 20, 2026
Wien
DIE UMWELTBERATUNG informiert über Getränkeverpackungen und die Vorteile von Mehrwegflaschen.
Dass Mehrwegflaschen im Aufwärtstrend liegen und besonders bei Biertrinker*innen beliebt sind, zeigt ein Bericht des BMLUK. DIE UMWELTBERATUNG erklärt den Unterschied zwischen Einweg und Mehrweg und stellt im Infoblatt „Ranking der Getränkeverpackungen“ auf www.umweltberatung.at/getraenkeverpackungen dar, warum Mehrweg die beste Verpackung ist. Umfassende Informationen zum Thema Mehrweg sind auf www.umweltberatung.at/mehrweg zu finden.
Einen positiven Trend zu Mehrweg zeigt der Bericht „Mehrweg im Lebensmitteleinzelhandel“ des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK). „Gut, dass es zumindest eine leichte Steigerung des Mehrweganteils gab, die angepeilten Ziele werden aber bisher nicht erreicht. Dazu wären eine Nachschärfung der Vorgaben oder zusätzliche Maßnahmen zur Forcierung von Mehrweg erforderlich“, meint Elmar Schwarzlmüller, Kreislaufwirtschafts-Experte von DIE UMWELTBERATUNG. Der Anteil der Mehrweggebinde bei den Getränken im Lebensmittelhandel ist 2025 von 20,2% auf 22,6% gestiegen. Vom im Abfallwirtschaftsgesetz festgelegten Ziel, die Mehrwegquote der insgesamt in Verkehr gesetzten Getränke bis 2025 auf 25 % und bis 2030 auf 30 % zu erhöhen, ist Österreich noch entfernt.
Spitzenreiter bei den Mehrwegverpackungen in Österreich ist laut BMLUK das Bier: 2025 wurden im Lebensmitteleinzelhandel 62,7 % des gesamten Biervolumens in Mehrwegflaschen verkauft. Milch und Wasser gingen zu jeweils rund 11 % in Mehrwegflaschen über den Ladentisch. Die Schlusslichter hinsichtlich Mehrweganteil sind Saft mit 4,3 % und Limonaden mit 3,9 %. Gerade bei den Limonaden liegt noch ein großes Potenzial für mehr Mehrwegverpackungen, denn ihr Absatzvolumen macht 30,3 % aller Getränke aus. Hier sollte das Mehrwegangebot unbedingt noch weiter ausgebaut und beworben werden.
Dass der Trend beim Getränkekauf insgesamt leicht in Richtung Mehrweg geht, hat mit den gesetzlichen Vorgaben zu tun. Seit 2024 muss im Lebensmittelhandel bei den meisten Getränkearten zumindest ein kleiner Teil in Mehrweggebinden angeboten werden. Auch die Einführung des Einweg-Pfands kann bei der Entwicklung eine Rolle gespielt haben.
Sowohl auf Einwegflaschen als auch auf Mehrwegflaschen gibt es Pfand, beide werden also ins Geschäft zurückgebracht. Um sich bewusst für Mehrwegflaschen zu entscheiden, ist es wichtig, den Unterschied zwischen Einweg und Mehrweg zu kennen:
Ob es sich um Einweg- oder Mehrwegflaschen handelt, muss am Regal angeschrieben und auch in Online-Shops klar gekennzeichnet sein. Oft findet man den Begriff „Mehrweg“ auch direkt auf den Mehrwegflaschen. Mehr Information zur ökologischen Getränkewahl bietet DIE UMWELTBERATUNG im Online-Infoblatt „Ranking der Getränkeverpackungen“.
Bei den meisten Getränken ist es einfach, zu Mehrwegflaschen zu greifen, weil sie mittlerweile in allen großen Geschäften angeboten werden müssen. Und am einfachsten ist es, Leitungswasser zu trinken – es kommt ohne Verpackung und Transportwege direkt ins Haus. Nicht nur bei Getränken, sondern auch in vielen anderen Bereichen kann man Mehrweglösungen nutzen:
Das Infoblatt „Ranking der Getränkeverpackungen“ gibt es auf www.umweltberatung.at/getraenkeverpackungen zum kostenlosen Download.
Umfangreiche Tipps und Informationen zu Mehrweg sind auf: www.umweltberatung.at/mehrweg zu finden.
Persönliche Beratung zu Mehrwegverpackungen und zum ökologischen Handeln im Alltag bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline 01 803 32 32.
DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der Wiener Volkshochschulen, basisfinanziert von der Stadt Wien - Umweltschutz.
Quelle: Stadt Wien