vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 21, 2026
Pistole - Symbolbild
© janmarcust, pixabay.com
Wie berichtet, kam es in der Nacht auf Dienstag, 20. Jänner 2026, zu einem Schusswechsel zwischen einem 46-Jährigen und Spezialkräften der Polizei, bei dem der Mann tödlich verletzt wurde. Die weiteren Ermittlungen brachten nun neue Erkenntnisse.
Der polizeiliche Einsatz nahm seinen Anfang, nachdem zwei Zeugen am Montagabend das Anwesen des 46-Jährigen aufgesucht hatten. Die beiden Personen gaben an, dass sie sich um den Zustand des Mannes gesorgt hätten, daraufhin jedoch von diesem mit einer Schusswaffe bedroht worden seien.
Nach dem Abschluss der ersten intensiven Tatortarbeit durch Kriminalisten konnten weitere Details geklärt werden. Bei der Durchsuchung des Einfamilienhauses des 46-Jährigen fanden die Beamten, entgegen der vorangegangenen Drohungen des Mannes, keinen Sprengstoff oder vergleichbare gefährliche Materialien vor.
Im Zuge der Durchsuchung stießen die Ermittler jedoch auf Hinweise, die auf einen möglichen Drogenkonsum des Verstorbenen hindeuten. Es wurde eine Substanz in Form von weißem Pulver vorgefunden und sichergestellt. Der 46-Jährige war bereits in der Vergangenheit im Zusammenhang mit Suchtgiftdelikten polizeilich aufgefallen.
Ebenso liegen nun Erkenntnisse zur Tatwaffe vor. Der 46-Jährige war weder im Besitz einer Waffenbesitzkarte, noch eines Waffenpasses. Die am Tatort sichergestellte Schusswaffe war nicht registriert, weshalb der Mann das Gewehr illegal besessen hatte.
Die umfassenden Ermittlungen zum genauen Tathergang sowie die Untersuchungen zum polizeilichen Waffengebrauch dauern noch an. Von der Staatsanwaltschaft Graz wurde zudem eine Obduktion des Leichnams angeordnet.
Quelle: LPD Steiermark