Land Vorarlberg und ADA setzen Kooperation in Burkina Faso fort

vonRedaktion International
NOVEMBER 27, 2021

Foto A. Serra

Land Vorarlberg und ADA setzen Kooperation in Burkina Faso fort:: „Österreich und Vorarlberg verfügen über viel Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Berufsbildung und der erneuerbaren Energie. Dieses Know-How bringen wir gezielt in Burkina Faso, in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, ein und tragen dort nachhaltig zur Verbesserung der Lebensumstände der Menschen bei“, betont ADA Geschäftsführer Friedrich Stift.

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Landesrätin Wiesflecker: Neue Jobs und mehr Perspektiven durch gute Ausbildung

Wien (VLK) – Das Land Vorarlberg und die Austrian Development Agency (ADA) setzen das seit 2018 geförderte Projekt im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit in Burkina Faso fort. „Die Kooperation bietet einen verbesserten Zugang zu qualitativ hochwertigen Ausbildungsmöglichkeiten und sichert gute Arbeitsplätze im Bereich der ‚Erneuerbare Energien‘. Gleichzeitig wollen wir den Zugang für Frauen in diesen Sektor stärken“, informierte Landesrätin Katharina Wiesflecker gemeinsam mit ADA-Geschäftsführer Friedrich Stift anlässlich der Vertragsunterzeichnung am Freitag, 26. November.

In den vergangenen drei Jahren wurden gemeinsam mit den Partnern vor Ort neue Lehrpläne entwickelt und an den Partnerschulen ausgerollt. Nun soll eine neue Generation von NachhaltigkeitsexpertInnen ausgebildet werden. In Burkina Faso wurde in vier Schulen die neue, qualitativ hochwertige Fachrichtung „Erneuerbare Energie“ eingeführt. In der zweiten Phase wird diese Fachrichtung auf weitere Institutionen des Landes ausgeweitet und die Kooperation mit dem lokalen Arbeitsmarkt augebaut. In den kommenden fünf Jahren Jahren (bis März 2026) werden dafür ingesamt fast 1,9 Millionen Euro bereitgestellt.

Neben dem Land Vorarlberg ist die Austrian Development Agency (ADA), die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, Kooperationspartner. Burkina Faso ist seit 1992 ein Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Obwohl das Land in der westafrikanischen Sahelzone in den letzten 20 Jahren – etwa in den Bereichen Grundschulbildung und Trinkwasserversorgung – Fortschritte gemacht hat, lebt fast die Hälfte der 17 Millionen EinwohnerInnen unter der Armutsgrenze. Die Verbesserung der Ausbildung und die Steigerung der Produktivität gehören zu den größten Herausforderungen des Landes. „Mit unseren Projekten schaffen wir Perspektiven für die Menschen vor Ort, zum Beispiel für junge Mädchen aus ländlichen Gegenden. Diese werden über Stipendien in technischen Bereichen ausgebildet. Den thematischen Fokus auf die Berufsbildung im Bereich Erneuerbare Energien zu setzen, ist goldrichtig“, sagt Landesrätin Wiesflecker.

Partner auf Vorarlberger Seite sind weiterhin die FH Vorarlberg in Dornbirn sowie die HTL Bregenz. In dieser Phase erfolgt die Ausweitung der praktischen Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Einrichtungen. So werden z.B. Gesundheitsstationen, die mit Unterstützung des Landes Vorarlberg vor mehr als 20 Jahren aufgebaut wurden, mit Schulen zusammengeschlossen und mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet, um deren Unabhängigkeit vom staatlichen Stromnetz zu garantieren. Die Wartung wird im Rahmen des fachpraktischen Unterrichts von den Kooperationsschulen übernommen.

„Österreich und Vorarlberg verfügen über viel Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Berufsbildung und der erneuerbaren Energie. Dieses Know-How bringen wir gezielt in Burkina Faso, in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, ein und tragen dort nachhaltig zur Verbesserung der Lebensumstände der Menschen bei“, betont ADA Geschäftsführer Friedrich Stift.

Quelle: Land Vorarlberg

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