Niederösterreich: LH-Stv. Landbauer - Dauerhafte Marchquerung bei Angern ernsthaft angehen

vonRedaktion International
AUGUST 29, 2026

© NLK Khittl

Verlässliche Straßenverbindung zwischen Niederösterreich und der Slowakei ist „vernünftiges Projekt und wirtschaftlich sinnvoll“

Zwischen Angern an der March und Záhorská Ves besteht derzeit mit der Fähre die einzige direkte regionale Verbindung über die March. Eine Machbarkeitsstudie des NÖ Straßendienstes aus dem Jahr 2023 hat bereits Möglichkeiten für eine dauerhafte Straßenverbindung südlich von Angern untersucht. Dabei wurden unterschiedliche Trassen, ihre verkehrliche Wirkung sowie die technischen, wirtschaftlichen und naturräumlichen Voraussetzungen geprüft.

„Die Bevölkerung braucht eine dauerhafte Marchquerung bei Angern, das steht außer Frage. Es muss in der Region eine direkte und verlässliche Straßenverbindung zwischen Niederösterreich und der Slowakei geben. Deshalb wollen wir dieses Projekt ernsthaft angehen und die bestehende Machbarkeitsstudie in einem ersten Schritt auf den aktuellen Stand bringen, damit wir eine klare Entscheidungsgrundlage haben und alle wissen, welche Möglichkeiten es gibt“, sagt Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.

Landbauer macht zugleich klar, was derzeit realistisch ist: „Ich kann heute keine Brücke versprechen, deren Finanzierung nicht geklärt ist. Wir brauchen eine vernünftige Lösung, die verkehrlich etwas bringt, wirtschaftlich tragfähig ist und vor allem den klaren Willen der Bevölkerung berücksichtigt. Gleichzeitig arbeiten wir mit den beiden Donaubrücken bereits an zwei Jahrhundertprojekten, die enorme Investitionen erfordern. Deshalb gilt auch bei der Marchquerung: Ja, wir wollen eine dauerhafte Verbindung. Aber mit Hausverstand, einer tragfähigen Finanzierung und ohne leere Versprechen“, so Landbauer.

Quelle: Land Niederösterreich

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