Niederösterreich: LH Mikl-Leitner empfängt neue OMV-Generaldirektorin Emma Delaney

vonRedaktion Salzburg
OKTOBER 30, 2026

© NLK Burchhart

„Versorgung sichern, Menschen entlasten und in den Standort investieren“

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat kürzlich die neue Generaldirektorin und Vorstandsvorsitzende der OMV, Emma Delaney, zu einem Antrittsbesuch im Palais Niederösterreich empfangen. Im Mittelpunkt standen die langjährige Partnerschaft zwischen Niederösterreich und der OMV, die Bedeutung einer sicheren und leistbaren Energieversorgung sowie Investitionen in den Wirtschaftsstandort.

„Niederösterreich und die OMV verbindet seit 70 Jahren eine enge Partnerschaft. Das Unternehmen ist ein wichtiger Arbeitgeber, sichert Wertschöpfung in unseren Regionen und leistet einen wesentlichen Beitrag zur heimischen Energieversorgung. Diese Zusammenarbeit wollen wir mit Emma Delaney an der Unternehmensspitze fortsetzen. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten haben wir gemeinsame Aufgaben: Versorgung sichern, Menschen entlasten und in den Standort investieren“, betonte Mikl-Leitner.

Die Bedeutung der OMV für Niederösterreich zeige sich auch in den Beschäftigungszahlen und Investitionen, betonte Mikl-Leitner: „Rund 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den niederösterreichischen OMV-Standorten tätig, rund 11.000 weitere Arbeitsplätze werden durch die Tätigkeit des Unternehmens indirekt gesichert.“ Mit der Raffinerie Schwechat verfüge Niederösterreich zudem über eine der größten und modernsten Binnenraffinerien Europas. Gleichzeitig investiere die OMV gezielt in neue Technologien und die Energieversorgung der Zukunft. „Allein 65 Millionen Euro investiert die OMV in eine neues Innovationszentrum am Standort Schwechat, das in der ersten Jahreshälfte 2027 in Betrieb gehen soll. Dort werden neue Technologien vom Labor bis zur industriellen Anwendung weiterentwickelt. Mit der geplanten Großanlage für grünen Wasserstoff in Bruck an der Leitha wird ein weiteres wichtiges Zukunftsprojekt umgesetzt.“ Auch die heimische Erdgasproduktion, unter anderem am Standort Wittau, trage zur Versorgungssicherheit bei.

„Wir brauchen eine verlässliche Energieversorgung heute und Investitionen in die Energieversorgung von morgen. Wenn hier in Niederösterreich neue Technologien entwickelt und Anlagen errichtet werden, entstehen daraus Chancen für unsere Betriebe und unsere Beschäftigten. Ich freue mich auf einen regelmäßigen Austausch mit Emma Delaney und auf die weitere Zusammenarbeit für einen starken Wirtschaftsstandort Niederösterreich“, hielt die Landeshauptfrau fest.

Emma Delaney steht seit 1. September 2026 als erste Frau an der Spitze der OMV. Zuvor war sie rund 30 Jahre beim internationalen Energiekonzern BP tätig, zuletzt als Vorstandsmitglied mit Verantwortung unter anderem für Kraftstoffe, Schmierstoffe und Elektromobilität.

Quelle: Land Niederösterreich

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