Längenfeld, Bez. Imst: Kletterunfall mit Todesfolge

vonRedaktion Salzburg
MAI 03, 2026

Polizeihubschrauber - Symbolbild
© fcja99, pixabay.com

Am 2. Mai 2026, gegen 16.40 Uhr kletterten ein 21-jähriger und ein 22-jähriger Österreicher eine Zwei-Seillängentour im Klettergarten "Elefantenwandl" im Gemeindegebiet von Längenfeld. Die erste Seillänge, Name nicht bekannt, dürfte lediglich als "Zustieg" zur eigentlichen, schweren 2. Seillänge – "Kein Licht, kein Schatten", Schwierigkeit 9a, gedient haben. Vom 1. Standplatz aus wurde in der Folge ihr Projekt "Kein Licht, kein Schatten" im Sportklettermodus abwechselnd geklettert. Nachdem das Duo die Route "projektiert" hatten, wurde der 21-Jährige von seinem Kletterpartner passiv vom Standplatz aus abgelassen. Als sich er bereits am Fuß der Kletterwand befand, stürzte der noch am Standplatz befindliche 22-Jährige aus bisher unbekannter Ursache bis zum Wandfuß ab, wo er mit tödlichen Verletzungen zu Liegen kam. Sein Partner setzte zwar sofort einen Notruf ab, jedoch konnte die Crew des Notarzthubschraubers "Alpin 2" nach erfolgloser Reanimation nur noch den Tod des Verunfallten feststellen. Der tödlich Verunglückte wurde schließlich vom Polizeihubschrauber "Libelle" geborgen und ins Tal geflogen. Der Verstorbene wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft obduziert. Nach Abschuss der Erhebungen ergehen Berichte an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Imst.

Quelle: LPD Tirol

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