vonRedaktion International
FEBRUAR 18, 2026
Feuerwehr - Symbolbild
© pixabay.com
Die Welser Polizei wurde am 18. Februar 2026 kurz vor 11 Uhr zu einem Wohnungsbrand gerufen, nachdem ein Passant die Einsatzkräfte verständigt hatte. Die betroffene Wohnung im Erdgeschoss des Mehrparteienhauses stand bereits in Vollbrand, Flammen loderten aus einem Fenster. Das Stiegenhaus war aufgrund starker Rauchentwicklung nicht mehr begehbar. Ein paar Minuten nach der ersten Polizeistreife traf auch die Feuerwehr Wels ein und begann unverzüglich mit dem Löschangriff von innen und außen.
Die 25-jährige Mieterin der Wohnung gab an, sie habe im Wohnzimmer geschlafen, während ihre drei Kinder, 3, 5 und 6 Jahre alt, im angrenzenden Kinderzimmer/Schlafzimmer waren. Dort dürften sie mit einem Feuerzeug gespielt und unter anderem Klopapier angezündet haben. Dabei sei die Matratze eines Betts in Brand geraten. Die 25-Jährige sei erst aufgrund der Rauchentwicklung wieder wach geworden, konnte den Brand aber nicht mehr löschen. Dieser griff rasch auf die übrige Zimmereinrichtung über und sie und die Kinder verließen dann unverzüglich die Wohnung. Die vier Katzen der 25-Jährigen wurden von der Feuerwehr aus der Wohnung gebracht. Nach ca. 40 Minuten gab die Feuerwehr ,,Brand aus‘‘. Durch das Feuer wurde das Kinderzimmer/Schlafzimmer komplett zerstört. Ein Teil der Außenfassade des Mehrparteienhauses wurde ebenfalls stark beschädigt. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar.
Die 25-Jährige und ihr drei Kinder wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung, zwei Angehörige der Feuerwehr und ein Beamter der Polizei wegen Katzenbissen ins Krankenhaus gebracht bzw. begaben sich selbstständig dorthin.
Quelle: LPD Oberösterreich