vonRedaktion Salzburg
JUNI 17, 2026
Foto: Mitglieder der FF Mauerkirchen
Foto: Mitglieder der FF Mauerkirchen
Foto: Mitglieder der FF Mauerkirchen
Foto: Mitglieder der FF Mauerkirchen
KELLERBRAND FRÜH ERKANNT DURCH SMARTHOME
Durch vernetzte SmartHome-Geräte und den folgenden Notruf des Besitzers wurde die FF Mauerkirchen am Dienstag, den 16. Juni 2026, um 13:19 Uhr zu einem Brandverdacht in Mauerkirchen alarmiert.
Vor Ort konnte der Einsatzleiter feststellen, dass bereits Rauch aus dem Keller trat, worauf das Einsatzstichwort erhöht und gemäß Alarmplan die FF Moosbach mit dem Löschfahrzeug nachalarmiert wurde.
Der bereits während der Fahrt ausgerüstete Atemschutztrupp des Rüstlöschfahrzeuges Mauerkirchen konnte umgehend in den verrauchten Keller vordringen und die Ursache im Heizraum lokalisieren. Nach dem Abschalten der Heizungsanlage und weiterer Kontrolle folgten Belüftungsmaßnahmen, um das Haus der Familie wieder rauchfrei zu machen.
Die Feuerwehr Moosbach stellte den Atemschutz-Rettungstrupp, um gegebenenfalls unterstützen zu können.
Die FF Mauerkirchen stand mit drei Fahrzeugen für ca. 1,5 Stunden im Einsatz.
Vielen Dank den weiteren Einsatzkräften für die gute Zusammenarbeit!
Während der Nacharbeiten zu diesem Einsatz folgte bereits die Alarmierung zur nächsten Hilfeleistung!
WENN MINUTEN ENTSCHEIDEN – GEMEINSAM IM EINSATZ
Jede Minute zählt, wenn das Herz stillsteht. Bei einem Atem-Kreislauf-Stillstand sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit mit jeder Minute ohne wirksame Maßnahmen deutlich. Umso wichtiger ist eine funktionierende Rettungskette – vom Ersthelfer über die Feuerwehr bis hin zu Rettungsdienst und Notarzt.
Genau dieses Zusammenspiel zeigte sich am Dienstag, dem 16. Juni 2026, bei einem Einsatz in Mauerkirchen eindrucksvoll.
Während eines laufenden Brandeinsatzes wurde die Freiwillige Feuerwehr Mauerkirchen durch die Rettungsleitstelle telefonisch zu einem Atem-Kreislauf-Stillstand in unmittelbarer Nähe alarmiert. Unverzüglich machten sich vier Feuerwehrmitglieder mit dem beim Feuerwehrhaus stationierten Defibrillator (AED) auf den Weg zum Einsatzort.
Bereits zwei Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Kräfte ein. Vor Ort wurde eine laufende Laienreanimation angetroffen, welche unmittelbar übernommen und gemeinsam mit ebenfalls anwesenden First-Respondern fortgeführt wurde. Dank der raschen Verfügbarkeit des Defibrillators sowie der fundierten Erste-Hilfe-Ausbildung unserer Mitglieder konnten wichtige lebensrettende Maßnahmen ohne Zeitverlust gesetzt werden.
Nach dem Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt wurden die Maßnahmen gemeinsam fortgeführt und der Patient an die medizinischen Einsatzkräfte übergeben. Zur weiteren Unterstützung wurde zusätzliche Mannschaft nachalarmiert. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde der Patient schließlich mittels Schleifkorbtrage sicher zum Rettungswagen transportiert.
Natürlich wünschen wir uns, dass solche Einsätze möglichst selten notwendig werden. Wenn sie jedoch eintreten, zeigt sich, wie wichtig das Zusammenspiel aller Beteiligten ist: Ersthelfer, Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt arbeiten Hand in Hand – mit einem gemeinsamen Ziel: Menschenleben bestmöglich zu retten.
Ein besonderer Dank gilt allen eingesetzten Kräften sowie den Ersthelfern vor Ort für ihr rasches und professionelles Handeln.
Quelle: FF Mauerkirchen