Kärnten: Kärntner Triathlon-Verband ist Österreichs Nummer 1

vonRedaktion Salzburg
SEPTEMBER 05, 2023

Kärnten

LH Kaiser: Im Sportjahr 2023 holten unsere Athletinnen und Athleten insgesamt 103 Medaillen bei österreichischen Meisterschaften - Die Sport-Naturarena Kärnten eignet sich mit seiner Vielseitigkeit hervorragend für den Triathlonsport und Veranstaltungen

KLAGENFURT. Der Kärntner Triathlonverband (KTRV) blickt auf eine vierzigjährige Erfolgsgeschichte zurück. Anlässlich dieses Jubiläums in Verbindung mit der Erfolgsbilanz für das Jahr 2023, das Kärnten gemessen an den Ergebnissen der Athletinnen und Athleten die Nummer 1 unter den Bundesländern ist, lud heute, Dienstag, Sportreferent LH Peter Kaiser gemeinsam mit Verbandspräsidentin Constance Mochar, Walter Zettinig, Präsident des Österreichischen Triathlonverbandes, KTRV-Generalsekretär Markus Polka, Triathlon-Pionier Charly Plautz und Nachwuchs-Triathlet Max Grün zu einer Pressekonferenz in den Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung.

Sportreferent LH Kaiser, er ist selbst fünffacher Ironman-Finisher und hat unzählige weitere Triathlons absolviert, darunter acht Mal den Gösselsdorfer Volkstriathlon, bezeichnete den Kärntner Triathlonverband als einen der erfolgreichsten Fachverbände Kärntens. „Es ist eine Erfolgsgeschichte, die 1983 mit dem Triathlon um die Klopeiner-See-Trophäe begann. Wie erfolgreich die Kärntner Athletinnen und Athleten sind, zeigt die aktuelle Erfolgsstatistik“, betonte LH Kaiser und erinnerte daran, dass Lisa Perterer – sie hat erst unlängst einen Quotenstartplatz für die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris erobert – und Sara Vilic - sie hat noch gute Chancen auf einen Startplatz bei Olympia in Paris - internationale Aushängeschilder des Sportlandes Kärnten sind. „Diese Erfolge sind nur möglich, weil es ehrenamtlich tätige Funktionärinnen und Funktionäre in den Vereinen gibt, die sich im Nachwuchsbereich engagieren und Veranstaltungen organisieren und wir ein engmaschiges professionelles Ausbildungs- und Betreuungsnetz geknüpft haben“, sagte Kaiser. Um ein professionelles Training zu gewährleisten, wurde ein Landesleistungszentrum geschaffen, in dem die Athletinnen und Athleten auch die Angebote des Olympiazentrums Kärnten in Anspruch nehmen können. „Diese Synergien stellen sicher, dass angefangen beim Nachwuchs bis zu den Profis alle Athletinnen und Athleten professionell betreut werden, und das spiegelt sich natürlich auch in den Erfolgen wieder“, führte Kaiser aus.

Unabhängig von den sportlichen Erfolgen ist der Triathlonsport auch ein wichtiger Werbeträger für das Land Kärnten. „Der Ironman und die regionalen Triathlon-Veranstaltungen sind Botschafter der Naturarena Kärnten und daher auch wichtige Partner des Tourismus“, erinnerte Kaiser.

KTRV-Präsidentin, Constance Mochar, betonte, dass die Erfolge nicht nur von den Sportlerinnen und Sportler abhängig sind, sondern auch ein Ausdruck der erfolgreichen Arbeit in den Vereinen und im Verband seien. „Wir haben ein erfolgreiches Nachwuchsausbildungsmodell geschaffen, in dem zehn Sportlerinnen und Sportler betreut werden. Es gibt eine Kooperation mit dem Olympiazentrum Kärnten und dem Schulsportleistungsmodell“, erläuterte Mochar. Ein besonderes Anliegen ist der Verbandspräsidentin auch die Förderung des Breitensports. „Der Triathlonsport mit seinen drei Disziplinen – Schwimmen, Radfahren und Laufen – fördert die Gesundheit. Gerade im Breitensportbereich sind die regionalen Vereine mit ihren Veranstaltungen unverzichtbare Stützen des Triathlonverbandes“, sagte Mochar und dankte den ehrenamtlichen Funktionärinnen und Funktionären.

Walter Zettinig, Präsident des Österreichischen Triathlonverbandes, dankte dem Land Kärnten für die Unterstützung. KTRV-Generalsekretär Markus Polka präsentierte die Erfolgsbilanz des laufenden Sportjahres. Kaderathlet Max Grün berichtete über das Training im Leistungszentrum und betonte, dass ohne diese Einrichtung ein professionelles Training nicht möglich wäre. Triathlon-Pionier Charly Plautz erzählte über die Anfänge des Triathlonsports in Kärnten mit dem 1. Triathlon am Klopeiner See 1983 und verwies auf die Bedeutung der Sportveranstaltungen für die Regionen. „Es freut mich, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der heutigen Pressekonferenz, mindestens einmal beim Gösselsdorfer Volkstriathlon am Start waren“, so Plautz, der gemeinsam mit seinem Team am 10. September zum 5. Mal den Südkärntner Triathlon um den Klopeiner See veranstaltet.

Der Kärntner Triathlonverband ist im Bundesländervergleich der erfolgreichste Landesverband. Das belegte KTRV-Generalsekretär Markus Polka anhand einer beeindruckenden Statistik: „Die Kärntner Athletinnen und Athleten eroberten 2023 bei österreichischen Meisterschaften 41 Gold-, 33 Silber- und 29 Bronzemedaillen in unterschiedlichen Altersklassen. Besonders erfolgreich ist der Landesverband im Nachwuchsbereich: Hier gingen 17 Gold-, 14 Silber- und 8 Bronzemedaillen nach Kärnten.“

1983 wurde der erste Triathlon in Kärnten ausgetragen. 111 Teilnehmer – unter ihnen 7 Damen – starteten beim 1. Internationalen Triathlon um die Klopeiner See Trophäe. Die ersten Sieger waren Walter Furian und Katharina Pasterk.

Am 10. September 2023 wird der 5. Klopeiner See Triathlon als Halbdistanz (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen) ausgetragen. Veranstalter sind drei regionale Vereine – DG Tri-Team Gösselsdorf, LG Südkärnten und Schwimmtechnik Gebauer.


Quelle: Land Kärnten

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