Salzburg: Infrastrukturtag Wasser - Die Kosten im Blick

vonRedaktion International
FEBRUAR 05, 2026

Foto: Land Salzburg/Neumayr/Leopold

Land unterstützt Trink- und Abwasserverbände

(HP) Beim Infrastrukturtag Wasser vernetzten sich rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem aus den Trink- und Abwasserverbänden sowie Gemeinden. Thema war unter anderem, wie man Gebühren wirtschaftlich sinnvoll kalkuliert und wie die Digitalisierung für mehr Effizienz genutzt werden kann.

Landesrat Maximilian Aigner beim Infrastrukturtag Wasser. Im Bild mit: Martin Huber, (Direktor Gemeindeverband), Theodor Steidl (Land Salzburg), Manfred Sampl, (Präsident Gemeindeverband), Eva Zirkler, (GDA Amstetten), Bgm. Thomas Freylinger (Kuchl), Alexander Kribus, GF Messezentrum Salzburg, Dominik Rosner, (Leiter Abteilung Wasser, Land Salzburg), Martin Giebl (Gemeinde Elsbethen) und Marcus Krenn, GF Dachverband Salzburger Wasserversorger).

Vertreter von Gemeinden sowie Abwasser- und Trinkwasserverbänden sowie die Wasser-Experten des Landes Salzburg diskutierten beim Infrastrukturtag Wasser im Salzburger Messezentrum. Fazit: Nur mit kostendeckenden Beiträgen kann die Versorgungssicherheit gewährleistet werden.

Aigner: „Hohe Qualität der Infrastruktur.“

Für Landesrat Maximilian Aigner ist klar, dass Salzburg über eine enorm hohe Qualität in der Wasserinfrastruktur verfügt. „Die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung m Bundesland Salzburg ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Im Bundesland Salzburg betreiben 75 von 119 Gemeinden eine eigene Trinkwasserversorgungsanlage. Dazu kommen noch rund 560 Wassergenossenschaften, die diese Aufgabe der Daseinsvorsorge übernehmen. 23 Reinhalteverbände und neun Gemeindekläranlagen. Die hohe Qualität bei Trink- und Abwasser ist ein Ergebnis der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinden und Genossenschaften wo unzählige Ehrenamtliche für einen reibungslosen Ablauf sorgen“, so der Landesrat.

Finanzierung durch Anschlussgebühren

Salzburg verfügt über einen sehr hohen Ausbau- und Anschlussgrad bei der Abwasserentsorgung. „Ersterrichtungen gibt es kaum noch, diese wurden mit hohen Fördermitteln der Republik Österreich und mit Ergänzungsförderungen des Landes unterstützt. Über die Errichtung hinausgehende Kosten sollten über die Anschlussgebühren finanziert werden. Dementsprechend notwendig ist es, dass diese Gebühren auch die Betriebskosten und Investitionen decken. Die Gemeinden haben die rechtliche Möglichkeit, auf Basis von Betriebs- und Erhaltungskosten sowie der Herstellungskosten Gebühren vorzuschreiben“, erklärt Theo Steidl von der Allgemeinen Wasserwirtschaft des Landes Salzburg.

Genossenschaften als Stütze

Bundesland Salzburg betreiben 75 von 119 Gemeinden eine eigene Trink-wasserversorgungsanlage. Dazu kommen rund 560 Wassergenossenschaften. Für das Abwasser sind 23 Reinhalteverbände, in denen der Großteil der Salzburger Gemeinden abwassertechnisch organisiert sind, zuständig. Dazu kommen noch neun kommunale „Gemeindekläranlagen“. Knapp 99 Prozent der Abwässer des Salzburger Lebens- und Wirtschaftsraums werden in diesen Kläranlagen so gut gereinigt, dass diese bedenkenlos wieder in Fließgewässer eingeleitet werden können.


Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260205_30 (mw/sm)

Quelle: Land Salzburg

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