Wien: Großbrand in Entsorgungsbetrieb in Wien-Donaustadt

vonRedaktion Salzburg
JULI 04, 2026

Foto: Stadt Wien / Feuerwehr

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Feuerwehr verhindert Übergreifen auf angrenzende Objekte

Ein Großbrand in einem Entsorgungsbetrieb in der Wiener Donaustadt hat am Freitagabend einen umfangreichen Feuerwehreinsatz ausgelöst.

Gegen 18:00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Wien zu einem Brand in einer Lagerhalle sowie zu Lagerungen im angrenzenden Freibereich eines Entsorgungsbetriebes in der Deinleingasse alarmiert. Aufgrund der raschen Brandausbreitung und der intensiven Rauchentwicklung wurde Alarmstufe 4 ausgelöst.

Zeitgleich standen bis zu 120 Feuerwehrleute mit 31 Fahrzeugen im Einsatz. Das Feuer hatte beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits große Teile der Lagerhalle sowie gelagertes Material im Außenbereich erfasst. Die Brandbekämpfung erfolgte unter massivem Kräfteansatz und unter Einsatz mehrerer Löschleitungen sowie Wasserwerfer. Oberste Priorität war, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Bereiche zu verhindern. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der hohen Brandlast, der starken Rauchentwicklung sowie der Größe des Brandobjektes besonders herausfordernd.

Gegen 21:00 Uhr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Die vollständige Brandbekämpfung sowie umfangreiche Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an. Derzeit werden weiterhin Glutnester abgelöscht und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Durch die Unterstützung des Katastrophenhilfsdienstes des Wiener Landesfeuerwehrverbandes sowie der beiden Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Wien konnte der Grundschutz für die Wiener Bevölkerung während des personalintensiven Großeinsatzes uneingeschränkt aufrechterhalten werden. Die eingesetzten Kräfte übernahmen die Abwicklung mehrerer zeitgleich eingehender Einsätze im Stadtgebiet.

Während des Einsatzes befanden sich keine Personen in der betroffenen Lagerhalle. Verletzt wurde niemand. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung sowie der erforderlichen Einsatzmaßnahmen musste die Südosttangente (A23) zwischen dem Knoten Kaisermühlen und dem Stadlauer Tunnel in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Sperre bleibt vorerst aufrecht. Ein Statiker prüft derzeit die Stabilität der stark beschädigten Lagerhalle sowie mögliche Auswirkungen auf die unmittelbar angrenzende Autobahninfrastruktur. Erst nach Abschluss dieser Untersuchungen kann über eine Freigabe der Verkehrsverbindung entschieden werden. Die Wiener Berufsfeuerwehr arbeitete während des gesamten Einsatzes eng mit der Berufsrettung Wien, der Landespolizeidirektion Wien, der ASFINAG sowie den ÖBB zusammen. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

Barbara Novak, Feuerwehrstadträtin: „Mein größter Dank gilt den Einsatzkräften der Wiener Berufsfeuerwehr und aller beteiligten Organisationen, die hier unter herausfordernden Bedingungen seit Stunden hervorragende Arbeit leisten. Ich bin selbst vor Ort gewesen und habe mir ein Bild der Lage gemacht. Oberstes Ziel bleibt der Schutz aller Beteiligten und die Sicherheit aller Einsatzkräfte.“

Einsatzart Brand Alarmstufe 4 03.07.2026

Adresse 22., Deinleingasse

Ausgerückt 18:00 Uhr noch laufend

Einsatzkräfte 120 Einsatzfahrzeuge 31

Quelle: Stadt Wien, Feuerwehr und Katastrophenschutz

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