Graz: Grazer Architektur unter den Top-Ten

vonRedaktion International
NOVEMBER 02, 2021

Foto: Stadt Graz / Fischer

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VS Leopoldinum – Smart City für Staatspreis nominiert

Daumendrücken, für gelebte Baukultur. Denn die Volksschule Leopoldinum in der Smart City ist unter den bundesweiten Top-Ten Projekten für den Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit. Ob es die Schule bis ganz nach oben aufs Stockerl schafft, wird im Dezember in Wien bekannt gegegen.

Insgesamt haben sich 72 Projekte aus ganz Österreich – vom Schulbau über Wohnanlagen bis hin zum Gewerbebau – um die renommierte Auszeichnung beworben. Die zehn besten Projekte wurden nun von einer unabhängigen Jury nominiert.

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler freut sich über das große Interesse der zahlreichen Architektur- und Planungsbüros und der Immobilienwirtschaft : „Die hochwertige Weiterentwicklung des Gebäudebestandes ist ein zentraler Baustein zur Erreichung der nationalen Klimaziele und für eine klimaneutrale Zukunft. Ich freue mich sehr, dass es in diesem Jahr erneut so viele Einreichungen gab. Alle eingereichten Projekte und vor allem die zehn Nominierungen zeigen klar: Nachhaltige Architektur ist mittlerweile ein fester Bestandteil der heimischen Bau- und Sanierungsprojekte. Sehr erfreulich ist auch wieder die herausragende Qualität der Einreichungen und es gibt dabei immer mehr Sanierungen und Weiterentwicklungen von Bestandsgebäuden."

Die Volksschule Leopoldinum – Smart City

Rund 300 SchülerInnen drücken im 2019 eröffneten Haus in der Waagner-Biro-Straße 99 im Smart City-Stadtteil die Schulbank, das dank eines von der Grazer Stadtbaudirektion ausgelobten EU-weiten Wettbewerbs von Architektin DIin MSc Alexa Zahn geplant wurde. Bauherrin war die GBG Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH und genutzt wird die Schule von der städtischen Abteilung für Bildung und Integration.

Die sechsköpfige Jury hat die Schule in die Finalrunde aufgenommen: „In den letzten Jahren hat die Smart City entlang der Waagner-Biro-Straße zunehmend Gestalt angenommen. Das pädagogische Zentrum des Stadterweiterungsgebiets bildet der Schulcampus Leopoldinum. Die Volksschule für rund 330 Schüler:innen, die in den kommenden Jahren um eine Mittelschule erweitert werden soll, überzeugt durch ihren städtebaulichen Vorplatz, durch die hochwertige Materialität sowie durch die luftig im Haus verteilten Lerncluster, die dem Kind gleichermaßen verspielt und respektvoll gegenübertreten. Hinter dem dunklen Haus mit seinen charakteristischen Betonfertigteilen verbirgt sich ein ausgeklügeltes Haustechnik-Konzept mit Fernwärme, Geothermie, Bauteilaktivierung und Lüftungsanlage."

Quelle: Stadt Graz

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