Wien: Gleich 3 Festnahmen in der Silvesternacht wegen Gewalt in der Familie

vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 01, 2022

Gewalt - Symbolbild

31.12.2021 - Wien-Favoriten, Rudolfsheim-Fünfhaus und Hernals:

In der Nacht vom 31.12.2021 auf den 01.01.2022 wurden insgesamt drei Männer wegen "häuslicher Gewalt" festgenommen.

In Wien-Favoriten soll ein 30-jähriger österreichischer Staatsbürger seine 25-jährige Ehefrau drei Stunden in einem Zimmer der gemeinsamen Wohnung eingesperrt haben. Es gelang ihr die Polizei zu verständigen. Sie gab den Polizisten der Polizeiinspektion Sibeliusstraße gegenüber an, seit ca. zwei Jahren regelmäßig von ihrem Mann geschlagen zu werden. Der 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

In Wien-Rudolfsheim Fünfhaus soll ein 60-jähriger rumänischer Staatsangehöriger seine 52-jährige Ex-Frau gewürgt sowie mit Faustschlägen und einem Messer attackiert haben. Der Lebensgefährte der Frau soll ebenfalls von dem 60-Jährigen mit dem Messer attackiert worden sein. Der mutmaßliche Täter wurde von Polizisten der Polizeiinspektion Tannengasse festge-nommen. Die 52-Jährige und ihr Lebensgefährte wurden leicht verletzt, die Frau wurde in einem Spital behandelt.

In Wien-Hernals verständigte eine Frau die Polizei, da sie eigenen Anga-ben zufolge im Zuge eines Streits von ihrem alkoholisierten Ehemann (45, Stbg: Polen) mit dem Umbringen bedroht worden sei. Der 45-Jährige sei be-reits seit Jahren ihr gegenüber gewalttätig. Der Mann wurde festgenommen.

Gegen alle drei wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen.

"Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für jedes Opfer von Gewalt und duldet keine Gewalt gleichgültig in welcher Form. Der Polizei-Notruf 133 ist je-derzeit für Personen die Gewalt wahrnehmen oder von Gewalt betroffen sind erreichbar. Auch der 24-Stunden Frauennotruf (01/71719) und der Frauen-haus-Notruf des Vereins Wiener Frauenhäuser (05 77 22) sind rund um die Uhr besetzt."
Das Landeskriminalamt Wien, Kriminalprävention, bietet zusätzlich Be-ratungen unter der Hotline 0800/216346 an.

Quelle: LPD Wien

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