vonLauber Matthias
MAI 30, 2026
Foto: laumat/Matthias Lauber
OBERÖSTERREICH. Eine Gewitterlinie mit heftigen Sturmböen hat am Samstagabend für viele Einsätze der Feuerwehren in Oberösterreich gesorgt. Rund 500 Einsätze dürften es bis etwa 20:00 Uhr gewesen sein.
Die Einsatzkräfte wurden anfangs im Mühlviertel und später vom Innviertel Richtung Zentralraum alarmiert und standen nahezu in ganz Oberösterreich im Einsatz. Umgestürzte Bäume waren ersten Angaben zufolge das Hauptproblem, auch größere Stromausfälle waren die Folge. Rund 40.000 Kundenanlagen waren zeitweise ohne Strom.
In Sattledt (Bezirk Wels-Land) stürzte ein Baum auf mehrere parkende Autos, auch die Bahnstrecke der Almtalbahn war blockiert.
Zu einem Einsatz wegen einer Personenrettung kam es offenbar im Traunsee bei Traunkirchen (Bezirk Gmunden) wo ein StandUp-Paddler im Traunsee als vermisst galt. Er soll ersten Angaben nach wohlauf in Sicherheit gewesen sein, wie es am Abend heißt.
Wie mehrere Feuerwehren berichten - soll es zwischenzeitlich auch zu gröberen technischen Problemen mit dem Alarmierungssystem der Feuerwehren gekommen sein - offenbar aufgrund der vielen Einsätze. Die Aufträge konnten aber nach und nach abgearbeitet werden. Bei mehreren Feuerwehren sorgten auch die Sirenensignale für kurzzeitige Verwirrung, Gefahr für die Bevölkerung bestand jedenfalls nicht.
Quelle: www.laumat.at