vonRedaktion International
JUNI 20, 2026
Copyright: Land Tirol/Krepper
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Zu Besuch in der MedUni Innsbruck und dem Landesinstitut für Integrierte Versorgung
Diese Woche begrüßte Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele ihre Vorarlberger Amtskollegin Martina Rüscher in Tirol. Gemeinsam besuchten sie die Medizinische Universität Innsbruck sowie das Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Ausbildung von Fachkräften im Gesundheitswesen sowie innovative Versorgungsmodelle für die Gesundheitsversorgung der Zukunft. „Der regelmäßige Austausch mit den anderen Bundesländern ist eine wertvolle Gelegenheit, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen im Gesundheitswesen zu entwickeln. Ob in der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses oder bei innovativen Versorgungsmodellen, die enge Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg stärkt die Gesundheitsversorgung und schafft einen Mehrwert für Tirol und Vorarlberg“, betont LRin Hagele.
Gemeinsam für den Nachwuchs in Gesundheitsberufen
Beim Treffen mit Gert Mayer, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, wurde die Bedeutung der Universität für den medizinischen Nachwuchs aus Vorarlberg hervorgehoben. Aufgrund der geografischen Nähe zählt Innsbruck seit Jahren zu den beliebtesten Studienstandorten für Vorarlberger Medizinstudierende. Neben der ärztlichen Ausbildung setzt Vorarlberg auch bei den nichtärztlichen Gesundheitsberufen auf eine enge Zusammenarbeit mit Tirol. So besteht mit der fh gesundheit in Innsbruck eine Ausbildungskooperation, die den Zugang zu Studiengängen wie Biomedizinische Analytik, Radiologietechnologie, Hebamme, Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie, Gebärdensprachdolmetschen, Diätologie und Augenoptik ermöglicht.
„Ziel dieser Partnerschaften mit der Medizinischen Universität Innsbruck und der fh gesundheit ist es, den Bedarf an qualifizierten Fachkräften langfristig zu sichern und damit auch künftig eine bestmögliche Versorgung der Vorarlberger Bevölkerung mit medizinischen Leistungen zu gewährleisten“, so LRin Rüscher.
Integrierte Versorgung als Modell für die Zukunft
Im Anschluss stand der Besuch des Landesinstituts für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol am Programm. Seit 2018 entwickelt und koordiniert das LIV innovative Versorgungsmodelle, die PatientInnen sektorenübergreifend begleiten und die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern, niedergelassenem Bereich, Pflege und Rehabilitation stärken. „Mit Programmen wie HerzMobil Tirol, Schlaganfallpfad Tirol oder CareManagement Tirol setzt das Institut österreichweit Maßstäbe bei telemedizinischen und integrierten Versorgungsangeboten und zeigt, wie eine moderne und vernetzte Gesundheitsversorgung gelingen kann“, so LRin Hagele. Kooperationen bei erfolgreichen Modellen wie diesen sollen künftig im Zeichen der bundesländerübergreifenden Zusammenarbeit weiter intensiviert werden.
Quelle: Land Tirol