vonRedaktion International
MAI 11, 2026
Polizeiauto - Symbolbild
Mit Beginn der warmen Jahreszeit ist die Grazer Fahrradpolizei wieder verstärkt im Einsatz. Insgesamt zehn Polizistinnen und Polizisten sorgen im Rahmen der "Sommeroffensive 2026" für mehr Sicherheit, Präsenz und Verkehrsüberwachung im innerstädtischen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt heuer unter anderem auf den neuen gesetzlichen Bestimmungen für E-Scooter.
Im Rahmen einer Präsentation im Augarten stellte sich die Fahrradpolizei am heutigen Montag, 11. Mai 2026, offiziell vor. Bereits seit 1. Mai versehen die fünf Polizistinnen und fünf Polizisten aus unterschiedlichen Dienststellen ihren Dienst bei der "Verkehrsinspektion 2" des Stadtpolizeikommandos Graz. Dort sind sie überwiegend mit ihren Dienstfahrrädern im Einsatz.
Hohe Präsenz im Stadtgebiet
Wie bereits in den vergangenen Jahren wird die Fahrradpolizei auch heuer wieder verstärkt im innerstädtischen Bereich unterwegs sein. Gut sichtbar in neongelben Jacken sind die Polizistinnen und Polizisten dabei insbesondere in Parkanlagen, Begegnungszonen, auf Radwegen sowie in stark frequentierten Bereichen der Innenstadt präsent. Neben verkehrspolizeilichen Kontrollen übernehmen sie auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben und stehen der Bevölkerung als direkte Ansprechpartner zur Verfügung.
Ganzjähriges Erfolgsmodell
Bereits seit 2007 steht die Fahrradpolizei in Graz im Einsatz, wobei der uniformierte Fahrraddienst vorerst nur in den Sommermonaten zu erblicken war. Seit 2024 ist die Fahrradpolizei ganzjährig organisiert. Während in den Wintermonaten eine flexible und bedarfsorientierte Einberufung erfolgt, wird der operative Dienst in der Sommersaison durch die Zuteilung zur Verkehrsinspektion sichergestellt. Die hohe Mobilität der Fahrradstreifen ermöglicht rasche und flexible Einsätze im gesamten Stadtgebiet.
Neue Regeln bei E-Scootern im Fokus
Ein besonderer Schwerpunkt liegt heuer unter anderem auf den seit 1. Mai 2026 geltenden gesetzlichen Neuerungen im Bereich der E-Scooter. Diese werden auch von der Fahrradpolizei im Rahmen ihrer täglichen Streifentätigkeit oder bei Schwerpunktaktionen verstärkt kontrolliert. "Viele Menschen nutzen E-Scooter mittlerweile ganz selbstverständlich im Alltag. Umso wichtiger ist es, dass auch die neuen gesetzlichen Bestimmungen bekannt sind und eingehalten werden. Unser Ziel ist dabei nicht nur die Kontrolle, sondern vor allem auch Aufklärung und Prävention", erklärt Kontrollinspektorin Stefanie Ninaus, Leiterin der Fahrradpolizei in Graz.
Appell an respektvolles Miteinander
Mit Blick auf die steigende Zahl unterschiedlicher Verkehrsteilnehmender appelliert die Polizei an gegenseitige Rücksichtnahme und ein respektvolles Verhalten im Straßenverkehr. "Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, E-Scooter oder Pkw – im Straßenverkehr zählt gegenseitiger Respekt. Wer aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs ist, leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit aller Menschen in unserer Stadt", betont Oberstleutnant Roman Strauß, Leiter der Verkehrspolizei in Graz.
Quelle: LPD Steiermark