Völkermarkt: Fahrlässige Tötung im Straßenverkehr – Fahrerflucht mit Feuerwehrauto - Nachtrag

vonRedaktion Salzburg
AUGUST 25, 2026

Feuerwehr - Symbolbild
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Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen zum tödlichen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht in Traundorf, Bezirk Völkermarkt vom 9. August 2026 überprüften die ermittelnden Beamten am 24. August 2026 erneut mehrere infrage kommende Fahrzeuge.

Dabei wurde auch ein Feuerwehrmannschaftsfahrzeug ein Mercedes Sprinter einer freiwilligen Feuerwehr aus dem Bezirk Völkermarkt, welcher dem ersten Anschein nach keine Beschädigungen aufwies, überprüft. Am Unterboden des Fahrzeugs sicherte die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Gewebeteile. Mit an Sicherheit angrenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um menschliches Gewebe. Diese Spuren werden derzeit untersucht. Der infrage kommende Lenker, ein Pensionist aus dem Bezirk Völkermarkt, wurde rasch ausgeforscht und einvernommen. Nach anfänglichem Leugnen zeigte sich der Mann geständig, am 9. August 2026 einen reglosen menschlichen Körper, welcher mittig auf der Fahrbahn lag, mit dem Fahrzeug überrollt zu haben. Er sei danach völlig geschockt gewesen und habe die Fahrt fortgesetzt. Etwas später sei er an den Unfallort zurückgekehrt und habe bei der Absicherung des Unfalls geholfen.
Gemeinsam mit den befassten Sachverständigen (Obduzent und Verkehrssachverständiger) wird noch geklärt, ob weitere Fahrzeuge am Unfall beteiligt gewesen sein könnten, weswegen eine abschließende Aussage über den Unfallhergang derzeit noch nicht möglich ist.

Erst-Meldung vom 9. August 2026:

Am 9. August 2026 kurz vor 04:23 Uhr ging ein 20-jähriger Mann aus der Gemeinde Bleiburg zu Fuß nach dem Besuch eines Feuerwehrfest auf der Bleiburger Straße (B81) von St. Stefan bei Globasnitz in Richtung Michael ob Bleiburg. Laut derzeitigem Ermittlungsstand und der Spurenlage ging der 20-Jährige entlang des linken Fahrbahnrandes. Auf Höhe der Ortschaft Traundorf, Gemeinde Globasnitz, Bezirk Völkermarkt, wurde er frontal von einem ihm entgegenkommenden Fahrzeug erfasst und zu Boden geschleudert. Ein Anrainer hörte ein dumpfes ungewöhnliches Geräusch, hielt Nachschau und bemerkte den Unfall. Daraufhin begab er sich zur Unfallstelle und leitete Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Gleichzeitig traf eine nachfolgenden PKW-Lenkerin ein und verständigte den Polizeinotruf.
Der Unfalllenker hat noch vor dem Eintreffen der beiden Zeugen die Unfallstelle mit seinem derzeit unbekannten Fahrzeug in unbekannte Richtung verlassen.
Trotz Reanimationsmaßnahmen durch eine First-Responderin und einem Notarzt kam für den 20-Jährigen jede Hilfe zu spät und er verstarb noch an der Unfallstelle.
Derzeit ist völlig unklar um welche Art von Fahrzeug es sich handelt. Aufgrund der Spurenlage wird von einer starken Beschädigung im Frontbereich des Fahrzeuges ausgegangen.
Die Polizeiinspektion Bleiburg bitte um zweckdienliche Hinweise aus der Bevölkerung unter 059133/2142 bzw. an jede andere Polizeidienststelle oder an die Landesleitzentrale unter 133.

Quelle: LPD Kärnten

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