vonRedaktion International
JÄNNER 30, 2026
Polizeiauto - Symbolbild
Bei umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen, unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis, konnten Kriminalbeamte der Suchtgiftgruppe des koordinierten Kriminaldienstes (KKD) Ried im Innkreis einen 39-Jährigen aus dem Innviertel als mutmaßlichen Suchtgiftdealer ausforschen. Der Mann wird beschuldigt und zeigte sich zum Teil geständig, im Tatzeitraum von Anfang 2020 bis etwa Mitte Juni 2025, wiederholt Suchtgift, insbesondere Marihuana, Haschisch, Amphetamin und Ketamin, gewinnbringend im Großraum von Ried im Innkreis und im Bezirk Grieskirchen in Verkehr gesetzt zu haben. Bei einer gerichtlich bewilligten und von der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis angeordneten Hausdurchsuchung konnten durch die einschreitenden Suchtgiftbeamten geringe Mengen Marihuana, diverse Suchtgiftutensilien sowie ein dreistelliger Bargeldbetrag in szenetypischer Stückelung (Drogengeld) sichergestellt werden. Darüber hinaus wurden 20 Suchtgiftabnehmer ausgeforscht und bei der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis angezeigt.
Der Beschuldigte wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis auf freiem Fuß angezeigt.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden erschwert, da es Ende 2024 in der damaligen Wohnung des Beschuldigten zu einer Explosion mit anschließendem Vollbrand gekommen war, wodurch wesentliche Beweismittel zerstört wurden. Der Beschuldigte musste sich hinsichtlich dieses Brandereignisses bereits vor dem Landesgericht Ried im Innkreis verantworten.
Quelle: LPD Oberösterreich