Salzburg: Dr. Barbara Volkmar - Die Gesundheit der Jugend im Blick

vonRedaktion International
FEBRUAR 12, 2026

Foto: Land Salzburg/Sandra Lanzl

Körperliches und seelisches Wohlbefinden in den Schulen im Mittelpunkt / Vertrauen in den eigenen Körper geben

(HP) Zwei Schulärztinnen arbeiten derzeit in der Landessanitätsdirektion, weitere 63 Ärztinnen und Ärzte sind per Werkvertrag im Bundesland tätig. Ein Beispiel für das vielfältige Team ist Dr. Barbara Volkmar. Die Stadt Salzburgerin ist seit fast zwei Jahren in der Landeshauptstadt an Pflichtschulen für das körperliche und seelische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen tätig. „Die Arbeit ermöglicht es mir, dort wirksam zu werden, wo Gesundheit beginnt – nämlich im Jugendalter“, so die Schulärztin aus Leidenschaft.


Der Tätigkeitsbereich von Schulärztinnen und -ärzten ist mit einem Wort zusammengefasst: umfassend. „Einmal jährlich findet beispielsweise die sogenannte Reihenuntersuchung in den Pflichtschulen statt. Dabei wird die Körpergröße und das Gewicht der Kinder gemessen, eine Hör- und Sehprüfung durchgeführt, eine orthopädische Untersuchung vorgenommen, ein umfassendes Anamnesegespräch geführt und zum Schluss wird ein Blick in den Impfpass geworfen“, informiert Dr. Barbara Volkmar.

Körper und Geist als Einheit

Dr. Barbara Volkmar hat bei der Untersuchung neben der körperlichen Gesundheit der Kinder und Jugendlichen auch die Gesundheit der Seele im Blick. Sie achtet hier auf mögliche Verletzungen. „Es geht darum, den Kindern und Jugendlichen Sicherheit im Schulalltag zu geben und Personen zu nennen, mit denen sie sich austauschen können. Zum Beispiel Vertrauenslehrerinnen und -lehrer sowie Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter. Mir ist es ganz wichtig, dass sie Vertrauen in den eigenen Körper bekommen. Denn so, wie sie sind, und mit dem, was sie können, sind sie absolut gut.“

Gutschi: „Gesundheit der Kinder im Blick.“

Für Landesrätin Daniela Gutschi sind die Schulärztinnen und Schulärzte in Salzburg ein wichtiger Baustein für die Gesundheit der Kinder: „Sie können Erkrankungen erkennen und in Gesundheitsfragen beraten. Ich sehe sie aber auch als Teil eines interdisziplinären Teams gemeinsam mit der Schulpsychologie und der Schulsozialarbeit. Damit sie sich noch stärker auf ihre Aufgaben in den Bildungseinrichtungen konzentrieren können, setze ich mich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag einmal jährlich umfassend untersucht werden. Und zwar im Rahmen des Eltern-Kind-Passes im niedergelassenen Bereich. Falls erforderlich, kann dort gleich die weitere Abklärung und, falls notwendig, auch die Therapie stattfinden“, so Gutschi

Dr. Gruber-Juhasz: „Sinnstiftende Aufgabe.“

Das Land sucht aktuell für 66 Schulen in Salzburg Ärztinnen und Ärzte, vor allem im Flachgau und Pinzgau. „Gerade in kleineren Gemeinden übernehmen Hausärztinnen und -ärzte diese Aufgabe. Durch Pensionierungen in diesem Bereich ist es auch eine Herausforderung die Stellen an den Schulen nachzubesetzen. Es ist eine sehr sinnstiftende Aufgabe, weil sie einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen leistet und sich gleichzeitig sehr gut mit der Familie vereinbaren lässt“, informiert Landessanitätsdirektorin Dr. Petra Gruber-Juhasz und ergänzt: „Interessierte Ärztinnen und Ärzte können sich jederzeit in der Landessanitätsdirektion melden. Angestellt werden die Ärzte mittels Werkvertrag über das Land.“

Unterstützung durch Fachärzte

Neben den zwei Ärztinnen, die für den schulärztlichen Dienst in der Landeshauptstadt in der Landessanitätsdirektion angestellt sind, sind aktuell acht Fachärztinnen und -ärzte der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der PMU des Landeskrankenhauses Salzburg unterstützend tätig. Diese acht Ärzte übernehmen fünf Pflichtschulen in der Stadt Salzburg.


Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260211_90 (msc/bk)

Quelle: Land Salzburg

Mehr Nachrichten aus

Salzburg