Burgenland: Dorfentwicklung gemeinsam weiterdenken - Zweiter Impulsraum bringt vielfältige Perspektiven zusammen

vonRedaktion Salzburg
SEPTEMBER 19, 2026

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

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LH-Stv.in Haider-Wallner: „Jetzt geht es darum, aus großen Herausforderungen konkrete Ansätze für unsere Dörfer zu entwickeln“

Der Impulsraum Dorfentwicklung Burgenland ging in die zweite Runde: Am 17. September 2026 kamen erneut Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeinden, Regionalentwicklung, Planung, Interessenvertretungen und Bauträgern zusammen. „Jetzt geht es darum, aus großen Herausforderungen konkrete Ansätze für unsere Dörfer zu entwickeln“, sagte Landeshauptmann-Stellvertreterin und Dorferneuerungsreferentin Anja Haider-Wallner. Das offene Austausch- und Entwicklungsformat ist Teil der im Mai präsentierten Dorfentwicklungsstrategie 2026 und schafft Raum für Vernetzung, neue Ideen und gemeinsame Lösungen.

Wie verändern gesellschaftliche Entwicklungen das Leben in unseren Gemeinden? Welche Herausforderungen beschäftigen jene, die vor Ort arbeiten und Projekte in Gemeinden entwickeln und umsetzen? Und was bedeutet das für die burgenländische Dorfentwicklung? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der zweite Impulsraum Dorfentwicklung Burgenland.

Das Format findet einmal pro Quartal statt und bringt unterschiedliche Akteurinnen und Akteure zusammen, die an der Zukunft der burgenländischen Dörfer und Gemeinden arbeiten. Es ist bewusst offen angelegt und kann sowohl personell als auch inhaltlich weiterentwickelt werden.

Von der Themenfindung zur Vertiefung

Beim ersten Impulsraum im Mai standen die neue Dorfentwicklungsrichtlinie 2026 und die Strategie „Gemeinsam gestalten“ im Mittelpunkt. In einem interaktiven Prozess wurden außerdem „brennende“ Themen der Dorfentwicklung gesammelt und priorisiert.

Im zweiten Impulsraum stand die vertiefende Diskussion im Mittelpunkt. In Blitzrunden und Gesprächen an den Tischen ging es darum, welche gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen aktuell auf die Gemeinden wirken und wie ihnen in der Dorfentwicklung begegnet werden kann. Klimafragen, soziale Themen, aber auch budgetäre Rahmenbedingungen wirken auf die Entwicklung und Umsetzung konkreter Dorfentwicklungsprojekte in den Gemeinden.

Die Vielfalt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer soll vielfältige Ergebnisse bringen, die diskutiert und gemeinsam priorisiert werden. Die Prioritäten werden in den nächsten Impulsräumen aufgegriffen und weiter bearbeitet.

„Dorfentwicklung funktioniert dann gut, wenn unterschiedliche Menschen ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen. Wir wollen zuhören, voneinander lernen und gemeinsam herausarbeiten, wo es neue Antworten und konkrete Handlungsmöglichkeiten braucht“, so Haider-Wallner.

Quelle: Land Burgenland

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