Bregenz: Deutliche Impulse durch überbetriebliche Forschung

vonRedaktion Salzburg
NOVEMBER 19, 2023

Vorarlberg

LR Tittler: Hoher Nutzen für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg

Bregenz (VLK) – Das Land Vorarlberg beteiligt sich am Kompetenzzentren-Programm COMET des Bundes. „Forschung und Entwicklung ist eine wichtige Basis für die Erzeugung von neuen und innovativen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen“, betont Landesrat Marco Tittler. Aktuelles Beispiel ist das COMET-K2-Zentrum „InTribology2“, das vom Land Vorarlberg in den nächsten fünf Jahren mit bis zu 240.000 Euro gefördert wird. Zwei weitere Forschungsprojekte sind in Ausarbeitung.

Im Rahmen der zweiten Förderperiode werden bisherige Forschungsarbeiten sowie die bisher aufgebaute Forschungsinfrastruktur im Bereich tribologischer Systeme weitergeführt. Um aktuelle volkswirtschaftliche, technologische und ökologische Anforderungen zu berücksichtigen, werden die Forschungsziele in Hinblick auf Themen der Kreislaufwirtschaft sowie der Mobilitäts- und Energiewende erweitert. Ein Fokus liegt auf ökologisch orientierten Lösungen für tribologische Systeme, welche u.a. die Forschung rund um den Ersatz kritischer Werkstoffe umfasst. Zudem wird die Einbindung von Methoden und Werkzeugen der Digitalisierung (künstliche Intelligenz, statistische Datenanalyse, neuronale Netzwerke, digitaler Zwilling, etc.) in die tribologische Forschung angestrebt.

Die beteiligten Vorarlberger Firmen übernehmen 40 Prozent der Gesamtkosten. Die restlichen 60 Prozent werden durch Bund, Land und wissenschaftliche Partner aufgebracht. Der Bedarf an der Mitfinanzierung durch das Land Vorarlberg beträgt maximal 240.000 Euro für die nächsten 5 Jahre (2024-2029).

Weitere Forschungsprojekte in der Pipeline

Zwei weitere Forschungsprojekte befinden sich derzeit in der Antragsphase: Das betrifft einerseits das COMET-K1-Zentrum PCCL (Polymer Competence Center Leoben). Mit der Weiterführung des Zentrums ist dies auch für die nächsten Jahre gewährleistet. Das zweite Programm betrifft die Fortführung des COMET-K1-Zentrums VRVis (Centre for Visual Computing). „Die Beteiligung an diesem Zentrum ist für Vorarlberg von strategischer Bedeutung, um Vorarlberger Unternehmen erleichterten Zugang zu Forschungskapazitäten des VRvis zu bieten“, sagt der Landesrat. Durch die Beteiligung kann unter anderem die Zusammenarbeit im Bereich der Lichtsimulation für die nächsten Jahre gewährleistet werden. Im Falle einer Bewilligung stellt das Land für diese beiden Projekte im Förderzeitraum von 2025 bis 2028 insgesamt über 270.000 Euro zur Verfügung.

COMET Kompetenzzentren betreiben anwendungsorientierte Spitzenforschung auf höchstem Niveau. Sie forschen in jenen Bereichen, die für die heimische Wirtschaft strategisch wichtig sind und erarbeiten Lösungen für die Schlüsselthemen der Zukunft wie Klimaschutz, Digitalisierung, Mobilität und Gesundheit. Die Bündelung von wissenschaftlich-technologischen Kompetenzen in einem Zentrum und die von Industrie und Forschungseinrichtungen gemeinsame Definition von Themen sollen zu Synergieeffekten in der Technologieentwicklung und zu verstärktem Technologietransfer führen. www.ffg.at/comet

Quelle: Land Vorarlberg

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