Das Naturhistorische Museum Wien lädt zur Langen Nacht der Forschung 2026 ein

vonOTS
APRIL 09, 2026

Foto: NHM Wien

Als eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen Österreichs öffnet das NHM Wien in der Langen Nacht der Forschung wieder seine Tore. Von 17:00 bis 23:00 Uhr können Interessierte am Freitag, dem 24. April 2026, bei freiem Eintritt Forschung hautnah erleben. Ein Highlight des Abends ist die Verleihung des "Heinz Oberhummer Awards für Wissenschaftskommunikation 2026".

Der Abend startet mit einer Science Show für Kinder, gefolgt von einem Science-Slam-Beitrag zum Thema "Hallstattzeitliches It-Girl mit Soundeffekt und Social Distancing in der Bronzezeit", vorgetragen von Karina Grömer, der österreichischen Science-Slam-Staatsmeisterin 2020. Im Anschluss widmet sich Martin Kapun, Bioinformatiker und "Herr der Fliegen", der wechselvollen Beziehung zwischen Fruchtfliege und Mensch.

Nach der feierlichen Begrüßung durch Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, Sektionsleiterin Henriette Spyra (in Vertretung von Bundesminister Peter Hanke), Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (in Vertretung von Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer) und Generaldirektorin Katrin Vohland wird der "Heinz Oberhummer Award 2026" für hervorragende Wissenschaftskommunikation an die britische Schriftstellerin, Komikerin und Radio- und Fernsehmoderatorin Sandi Toksvig verliehen.

Als finalen Programmpunkt präsentieren Wissenschaftler*innen der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) ihre Projekte in einem Science Slam – mit anschließendem Publikumsvoting für die überzeugendste Präsentation.

Für Gäste weitgehend unsichtbar werden in den Sammlungen des Museums 30 Millionen Objekte wissenschaftlich betreut und erforscht. Darüber hinaus existieren hochmoderne Forschungslaboratorien. In der LNDF haben Besucher*innen die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Bei geführten Touren können sie die Säugetiersammlung, die Insektensammlungen, die Zentralen Forschungslaboratorien und die Botanische Sammlung erkunden.

Der österreichische Fotokünstler Gregor Sailer wiederum nimmt Interessierte mit auf eine Reise in das Schlaraffenland der Zukunft. Er führt persönlich durch seine Ausstellung "Cockaigne. Schlaraffenland der Zukunft?", die Einblicke in futuristisch wirkende Produktionsstätten von Nahrungsmitteln der Gegenwart gibt. Begleitende, von Forscher*innen des NHM Wien betreute Stationen reichen thematisch vom Essen in der Hallstattzeit bis hin zu Future Food.


Das Programm im Detail

Bühnenprogramm im Vortragssaal: Forschung im Zentrum

17:30 bis 18:00 Uhr


18:00 bis 18:45 Uhr


19:00 Uhr


anschließend bis 20:30 Uhr

Verleihung des Heinz Oberhummer Awards 2026 durch die Science Busters an Sandi Toskvig (Präsentation auf Englisch)


21:00 bis 22:30 Uhr


Kooperationsveranstaltung mit dem Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF), dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET).


Backstage-Führungen in Labore und Sammlungen: Forschung am NHM Wien

18:00 Uhr


19:00 Uhr


20:00 Uhr


21:00 Uhr


21:30 Uhr


Max. 15 Personen
Treffpunkt: Infostand im Eingangsfoyer in der Unteren Kuppelhalle

Dauer: ca. 50 Minuten


Kuratorenführung: Cockaigne. Schlaraffenland der Zukunft? (Ebene 2)

20:00 und 22:00 Uhr


Begleitende Stationen in der Schausammlung:





Pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm auf dem Gelände des alten AKH

Seit über 200 Jahren dient die einzigartige Wiener pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm der Dokumentation und Erforschung von Krankheiten. 19 modern gestaltete Ausstellungsräume im Erdgeschoss des generalsanierten Gebäudes bieten einen Einblick in die Krankheitslehre und Pathologiegeschichte. Im Rahmen der LNDF werden Führungen durch die Ausstellung sowie in die nur unter Aufsicht betretbare Studiensammlung geboten, die wertvolle Präparate und Moulagen zu verschiedenen Erkrankungen beherbergt.


18:00, 20:00 und 21:00 Uhr

Quelle: OTS

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