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JÄNNER 21, 2026
ots/Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Görlitz, Ludwigsdorf, Hagenwerder (ots) -
Eine Streife der Bundespolizei hat am Dienstag gegen 14:15 Uhr einen niederländischen Transporter am Grenzübergang Hagenwerder einer Einreisekontrolle unterzogen.
Im Fahrgastraum befanden sich der 62-jährige polnische Fahrer, seine 63-jährige niederländische Beifahrerin sowie ein kleiner Hund. Noch vor der Kontrolle des Laderaums fiel den Beamten jedoch auf, dass deutlich mehr Hundegebell zu hören war, als der Vierbeiner im Fahrgastraum hätte verursachen können.
Als die Beamten den Laderaum öffnen ließen, bot sich ihnen ein unerwarteter Anblick: Festgebunden nur mit Leine und Halsband an der Innenwand des Laderaums sahen sie zehn weitere Hunde, die zudem ohne jede Sicherung transportiert wurden. Nicht auszudenken, welche Folgen dies bei einer starken Bremsung oder einem Unfall hätte haben können.
Für die alle Tiere konnten keine ausreichenden Einreisedokumente vorgelegt werden. Es lagen lediglich nationale polnische Hundeausweise vor, die für die Einreise nicht ausreichten.
Die Rücksprache mit dem zuständigen Amtsveterinär des Landkreises Görlitz ergab, dass die Hunde unter diesen Umständen nicht nach Deutschland einreisen dürfen. Fahrer und Beifahrerin nahmen daraufhin von der Einreise Abstand und verblieben in Polen.
Das Veterinäramt leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.
Quelle: Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf, übermittelt durch news aktuell