Österreich: Bundesheer stärkt Cyberverteidigung durch Innovation und Partnerschaften

vonOTS
JUNI 30, 2026

Foto: HBF Pusch

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Bei der Veranstaltung „InnoVision“ erarbeiteten Experten in interdisziplinären Workshops gemeinsam Lösungen für konkrete Herausforderungen der Cyberverteidigung. Die besten Ideen wurden in Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Bundesministeriums für Landesverteidigung überführt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hat beim ersten InnoVision-Finalevent im Heeresgeschichtlichen Museum die innovativsten Projekte ausgezeichnet. Die Initiative verfolgt seit 2024 das Ziel, die Cyberverteidigungsfähigkeiten Österreichs gezielt auszubauen.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Cyberverteidigung bedeutet, die Freiheit und Souveränität unseres Landes dort zu schützen, wo Angriffe heute tatsächlich stattfinden: in digitalen Infrastrukturen, in Datenräumen und in den Systemen, auf denen unser tägliches Leben basiert. Sie ist damit kein Randbereich der Sicherheitspolitik, sondern ein zentraler Pfeiler staatlicher Verantwortung im 21. Jahrhundert.“

Menschen und Vernetzung im Mittelpunkt

In einer digitalisierten Welt ist der Schutz militärischer IT-Systeme vor Cyberangriffen essenziell. Ziel der InnoVision ist es, vorhandene Kompetenzen zu bündeln und weiterzuentwickeln, um die Bedrohungen im Cyberraum frühzeitig zu erkennen und abzuwehren. Im Mittelpunkt der Initiative stehen nicht nur technologische Innovationen, sondern vor allem die Menschen dahinter. Initiiert wurde „InnoVision“ von Mag. Victoria Toriser, Leiterin des Referats Cybergrundlagen und Innovation im Militärischen Cyberzentrum. Gemeinsam mit ihrem Team brachte sie Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung, kritischer Infrastruktur sowie der öffentlichen Verwaltung zusammen.

Von der Challenge bis zum Pitch Deck

Nach dem Kick-off im November 2024 wurden 2025 erste Fokusgruppen zu Themen wie „Cyberlagebild der Zukunft“ und „Security Operation Center“ durchgeführt. Beim ersten großen InnoVision Finalevent am 29.Juni 2026, schloss sich der InnoVision-Zyklus zum ersten Mal. Die Teilnehmenden präsentierten ihre Projektideen in kurzen, prägnanten Pitches und mussten eine hochkarätige Fachjury von ihren Ideen überzeugen.

Mit InnoVision zeigt das Bundesheer, dass erfolgreiche Cyberverteidigung vor allem auf engagierten Expertinnen und Experten, interdisziplinärer Zusammenarbeit und starken Netzwerken basiert – und setzt damit ein klares Signal für die Zukunft der digitalen Sicherheit in Österreich.

Quelle: OTS

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