vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 17, 2026
Graz
Blackouts sind äußerst selten und das österreichische Stromnetz zählt im internationalen Vergleich zu den stabilsten und ausfallsichersten. Dennoch zeigt ein Blick nach Deutschland derzeit wieder einmal, dass ein Blackout ein Planungsszenario ist, auf das sich Städte gewissenhaft vorbereiten müssen. Die Stadt Graz hat für den Fall eines großflächigen Strom- und Infrastrukturausfalls schon frühzeitig und umfassend vorgesorgt.
Bereits seit 2023 verfügt die Stadt Graz über ein umfassendes Blackout-Konzept, das in enger Zusammenarbeit mit der Holding Graz sowie der Diözese Graz-Seckau erarbeitet wurde. Das Konzept ist mit dem Land Steiermark sowie allen relevanten Einsatzorganisationen abgestimmt. Neben einem reibungslosen Zusammenspiel in der kritischen Infrastruktur ist für Bürgermeisterin Elke Kahr jedoch auch die Eigenverantwortung der Grazer:innen im Blackout-Fall von besonderer Bedeutung: „Durch eine gute Selbstvorbereitung auf ein mögliches Blackout kann jede Grazerin und jeder Grazer seinen Beitrag leisten. Je besser die Bevölkerung vorbereitet ist, desto besser können Behörden und Einsatzkräfte im Ernstfall arbeiten."
Zu den wichtigsten Informationen zur Selbstvorsorge
Die Vorbereitung auf einen Blackout stärkt zugleich auch die Widerstandsfähigkeit der Stadt bei kleineren Schadenslagen, etwa bei regional begrenzten Stromausfällen. Auch hierfür ist ein Blick über den Tellerrand - beziehungsweise über die Stadtgrenze hinaus - zielführend, wie Sicherheitsmanager Gilbert Sandner zu berichten weiß: „Wir stehen laufend im Austausch zu internationalen Erfahrungen und ‚Lessons Learned‘ aus vergangenen Blackouts. In Graz wurde bereits viel umgesetzt und unsere Vorbereitungen werden kontinuierlich weiterentwickelt."
Quelle: Stadt Graz