Rauris, Bez. Pinzgau: Bergung einer verletzten Bergsteigerin von 2550 Metern Höhe

vonRedaktion Salzburg
AUGUST 02, 2021

Fotos: Bergrettung Rauris

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Fotos: Bergrettung Rauris

Fotos: Bergrettung Rauris

Fotos: Bergrettung Rauris

Fotos: Bergrettung Rauris

23 Rauriser Bergretter versorgten eine verletzte Frau im Bereich der Rojacher Hütte. Da kein Hubschraubertransport möglich war, musste sie unter schwierigen Bedingungen ins Tal transportiert werden.

Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr wurde die Bergrettung Rauris alarmiert: Eine 54-jährige Bergsteigerin rutschte beim Abstieg von der Rojacher Hütte (Sonnblick/Goldberggruppe) auf etwa 2550 Metern Höhe auf einem Schneefeld aus. Dabei verletzte sie sich an einem Felsen und zog sie sich am Oberschenkel eine tiefe und große Wunde zu. Ihre beiden Begleiter alarmierten die Einsatzkräfte. Das Rettungshubschrauberteam von Alpin Heli 6 versuchte einen Anflug, musste aber aufgrund des starken Regens und des dichten Nebels umdrehen.

Daher fuhren die Bergretter aus Rauris mit der Sonnblickbahn bis zum Hohen Sonnblick (3106m) auf und stiegen bis zur Verletzten ab. „Unser Team mit einem Notfallsanitäter versorgte die Frau und wir transportierten sie dann in der Universaltrage drei Stunden bis zum Schutzhaus Neubau (2175m)“, schildert der Einsatzleiter der Bergrettung Rauris, Thomas Daum. Von dort konnte die Verunglückte mittels Materialseilbahn bis zum Naturfreundehaus in Kolm Saigurn abtransportiert werden. „Obwohl sie starke Schmerzen hatte, war sie während des mühsamen und langen Transportes – und das bei widrigsten Bedingungen - sehr tapfer“, betont Daum. Von dort wurde sie vom Roten Kreuz ins Klinikum Schwarzach transportiert.

Im Einsatz standen insgesamt 23 Bergretter und ein Alpinpolizist. Der Einsatz wurde um 21.30 Uhr beendet.



Quelle: Mag. Maria Riedler e.a. Pressereferentin Bergrettung Salzburg

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