vonRedaktion Salzburg
APRIL 21, 2026
Symbolbild
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Das Landeskriminalamt Burgenland ermittelt seit Donnerstag, den 16. April 2026 in einem Fall von manipulierter Babynahrung, die in einem SPAR-Supermarkt in Eisenstadt deponiert worden war. Diese Information erging im Wege des Bundeskriminalamts.
Die nachfolgenden Ermittlungen werden in enger Kooperation sowohl mit den Polizeibehörden in Deutschland, der Slowakei und Tschechien sowie den betroffenen Unternehmen Spar und Hipp durchgeführt.
Aufgrund der medialen Berichterstattung ging am 18. April 2026 die Meldung über den Fund eines verdächtigen Glases Babynahrung bei der Polizei ein. Das Glas wurde sichergestellt und toxikologisch sowie kriminaltechnisch durch einen Sachverständigen untersucht. Die Untersuchungen bestätigten den Verdacht, dass dieser Nahrung Rattengift beigemischt war.
Aufgrund der bisherigen Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich ein noch zweites kontaminiertes Glas im Umlauf befindet.
Zusätzlich zu der medialen Verlautbarung wurden weitere Maßnahmen ergriffen, um die Bevölkerung zu sensibilisieren. Dazu wurden im gesamten Bundesland Burgenland sämtliche Krankenhäuser, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Kindergärten bzw.- Krippen kontaktiert und die Gemeinden des Bundeslandes mit einem Schreiben der Polizei über potentielle Risiken informiert.
Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Eisenstadt laufen die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Burgenland wegen des Verdachts der vorsätzlichen Gemeingefährdung auf Hochtouren.
Es können keine Ermittlungsschritte aus kriminaltaktischen Gründen bekannt gegeben werden.
Wichtiger Appell:
• Sollten Sie HiPP-Babynahrung mit verdächtigen Merkmalen besitzen (weißer Aufkleber mit rotem Kreis am Glasboden, bereits geöffneter oder beschädigter Deckel, fehlendes "Knack-Geräusch" beim ersten Öffnen, ungewöhnlicher oder verdorbener Geruch), öffnen Sie diese nicht und kontaktieren sie die Polizei
• Lagern Sie das Produkt separat von Lebensmitteln und waschen Sie Ihre Hände gründlich mit Seife (mindestens 30 Sekunden), bevor Sie weitere Kontakte mit anderen Personen, insbesondere Kindern, haben
Wir bitten um Mithilfe, teilen Sie diese Information!
Mögliche Hinweise, Kontakt: Landespolizeidirektion Burgenland +43 59133 10 3333
Quelle: LPD Burgenland