Innsbruck: Arbeitsunfall mit Todesfolge im Brenner Basistunnel

vonRedaktion Salzburg
MÄRZ 22, 2024

Notarzt - Symbolbild
© regionews.at

Am 21. März 2024 gegen 15:00 Uhr ereignete sich ca. 9 km innerhalb des Brennerbasistunnels, Hauptröhre Ost, Querschlag 21 im Gemeindegebiet von Innsbruck ein schwerer Arbeitsunfall.
Zur Unfallzeit war ein 57-jähriger deutscher Staatsangehöriger aus Oberbayern mit Vermessungsarbeiten im Tunnel beschäftigt. Zur gleichen Zeit lenkte ein 51-jähriger ungarischer Staatsangehöriger eine ca. 36 m lange Transportlok in südliche Richtung, Tunnel einwärts. Aus bislang unbekannter Ursache wurde der Vermesser von dem Zug, der Material zur Tunnelbohrmaschine lieferte, erfasst und dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Verunfallten feststellen.
Von der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurde eine gerichtliche Obduktion des Leichnams angeordnet. Nach Abschluss der Erhebungen werden Berichte an die Staatsanwaltschaft Innsbruck, die zuständige Sicherheitsbehörde und das Arbeitsinspektorat erstattet werden.

Quelle: LPD Tirol

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