Niederösterreich: Antrittsbesuch des neuen US-Botschafters Art Fisher im NÖ Landhaus

vonRedaktion Salzburg
FEBRUAR 15, 2026

© NLK Filzwieser

LH Mikl-Leitner: „Bilaterale Gespräche stärken wichtige transatlantische Wirtschafts- und Wissenschaftsachse zwischen USA und NÖ“

Landeshauptfrau Johanna Mikl Leitner begrüßte kürzlich den neuen Botschafter der Vereinigten Staaten, Art?Fisher, im Niederösterreichischen Landhaus. Das Gespräch bestätigte einmal mehr die über acht Jahrzehnte gewachsene Freundschaft und die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und den USA. Mikl-Leitner ist zuversichtlich, dass dieses bilaterale Zusammentreffen die transatlantische Bande weiter festigt und betonte: „Die USA ist unser wichtigster Handelspartner außerhalb Europas. In einer Zeit, in der die Freiheit demokratischer Werte und ein regelbasierter Welthandel immer mehr gefordert werden, haben wir ein vitales Interesse daran, dass die USA auch in Zukunft ein unverzichtbarer Partner für Niederösterreichs bleiben.“ Daher würde sich auch das diesjährige Europa-Forum Wachau in seiner 30-jährigen Jubiläumsveranstaltung der transatlantischen Zusammenarbeit widmen.

„Es war mir eine Freude, Frau Landeshauptfrau Mikl-Leitner zu treffen. Da österreichische Unternehmen und US-Firmen gegenseitig in ihre Volkswirtschaften investieren, ist Niederösterreich ein wichtiger Partner für die Vereinigten Staaten, und ich freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit.“, sagte U.S.-Botschafter Fisher.

Die transatlantische Wirtschafts- und Wissenschaftsachse bleibt das Rückgrat der bilateralen Beziehung. Im ersten Halbjahr 2025 erreichten die Exporte Niederösterreichs in die USA ein Volumen von 725 Millionen Euro, während die Importe 499 Millionen Euro betrugen – ein Handelsbilanzüberschuss von rund 227 Millionen Euro. Landeshauptfrau Mikl-Leitner sprach die durch Zölle entstehenden Herausforderungen an und betonte, dass ein verlässlicher, regelbasierter Handel für Niederösterreich unerlässlich ist.

Gleichzeitig fördern gemeinsame Forschungsinitiativen – etwa das ISTA USA Programm mit 40 US Mitarbeitern – den wissenschaftlichen Austausch in Bereichen von Biochemie bis hin zu KI. Fulbright Austria, das heuer sein 75-jähriges Jubiläum feiert, pflegt zudem Partnerschaften mit der Fachhochschule St. Pölten und der IMC Krems University of Applied Sciences und unterstützt damit Forschung und Lehre durch US-amerikanische Fulbright-Stipendiatinnen und -Stipendiaten an beiden Institutionen.

Ein zentrales Thema des Besuchs war die Künstliche Intelligenz (KI). Landeshauptfrau Mikl Leitner betonte, dass KI in Niederösterreich bereits in Schlüsselbereichen wie der industriellen Fertigung, dem Gesundheitswesen und der öffentlichen Verwaltung Anwendung findet. Im Rahmen der Industriestrategie 2035 investiert das Land gezielt in KI und Dateninnovationen, um die regionale Wirtschaft zukunftsfähig zu machen. Der Botschafter wurde eingeladen, seine Einschätzung zu den US Erfahrungen im öffentlichen Sektor zu teilen und mögliche Kooperationsfelder zu eruieren – etwa den Austausch von Best Practice Beispielen, gemeinsame Pilotprojekte in Smart Cities und die Förderung von Start Ups, die KI Lösungen für transatlantische Märkte entwickeln.

Quelle: Land Niederösterreich

Mehr Nachrichten aus

Niederösterreich