Werfen, Bez. Pongau: Absturz einer Paragleiterin im Tennengebirge

vonRedaktion Salzburg
SEPTEMBER 27, 2026

Foto: Bergrettung Werfen

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Am 27. September gegen 11 Uhr startete am Hohen Napf im Tennengebirge, im Gemeindegebiet von Werfenweng, eine 46-jährige Pongauerin mit ihrem Gleitschirm. Dabei klappte die rechte Seite ihres Schirms ein. In weiterer Folge wurde die Pilotin vom halbgefüllten Gleitschirm über die rechts befindliche Felskante gezogen und stürzte rund 80 Meter ab.
Die Verletzte wurde von drei zufällig am Gipfel anwesenden Bergrettern (inklusive einer Bergrettungsärztin) erstversorgt und nach einer Seilbergung mit dem Notarzthubschrauber ins Klinikum Schwarzach gebracht.

Update der Bergrettung:

Eine 46-jährige Einheimische stürzte Sonntagmittag nach dem Start vom Gipfel des Napf (2147m, Tennengebirge) rund 80 Meter ab.

Die Paragleiterin war gemeinsam mit zwei anderen Begleitern vom Gipfel des Napf (2147m, Tennengebirge) gegen Mittag gestartet, als sich ein Teil ihres Schirms einklappte. Sie prallte gegen eine Felswand und stürzte in Folge rund 80 Meter über felsiges Gelände ab und blieb am Wandfuß liegen. Der Einsatzleiter der Bergrettung Werfen, Stefan Koller: „Drei Werfener Bergretter waren zufällig in der Nähe unterwegs. Darunter auch unsere Bergrettungsärztin. Sie übernahmen die Erstversorgung der Verletzten im unwegsamen Gelände.“ Das ebenfalls alarmierte Rettungshubschrauber Team Martin 1 barg die Patientin mittels Tau, flog sie ins Klinikum Schwarzach und das Team des Polizeihubschraubers übernahm die Bergung der Ausrüstung. „Die Paragleiterin dürfte trotz des schweren Absturzes Glück im Unglück gehabt haben“, so der Werfener Einsatzleiter.


Quelle: LPD Salzburg / Mag. Maria Riedler e.a. stv. Pressereferentin Bergrettung Salzburg

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