vonOTS
JUNI 26, 2026
Foto: Bildagentur Zolles
Extreme Hitze setzt Starterbatterien stark zu. Der ARBÖ rät daher zu einem Check vor der Urlaubsfahrt.
Nicht nur besonders tiefe, sondern auch extrem hohe Temperaturen sind für die Antriebs- und Kühlsysteme von Autos belastend und auch für Starterbatterien schädlich. „Durch die enorme Hitze kann es in den Batteriezellen der Starterbatterien zum Kurzschluss kommen. Außerdem ist die Selbstentladung der Batterie ungleich höher als bei kühlerem Wetter“, erklärt Erich Groiss, technischer Koordinator vom ARBÖ, die Gründe für die vielen hochsommerlichen Panneneinsätze aufgrund defekter Starterbatterien. Besonders ärgerlich ist es, wenn der Urlaub ansteht und sich das Fahrzeug nicht starten lässt. Die ARBÖ-Verkehrsexperten raten daher zu einem Batteriecheck im ARBÖ-Prüfzentrum, bei dem die Leistungsfähigkeit der Batterie untersucht wird. So können böse Überraschungen vor und während dem Urlaub vermieden werden.
Auch der Klimacheck in einem der österreichweit 89 ARBÖ-Prüfzentren zahlt sich aus. Die Aircondition ist bei Temperaturen jenseits der 25-Grad-Marke das wohl beliebteste und meist genutzte Komfortfeature. Die Luft wird abgekühlt und entfeuchtet, was das Wohlbefinden im Fahrzeug steigen lässt. Doch gerade weil das Kühlsystem so oft genutzt wird, sollte es auch regelmäßig gewartet werden, da sich Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen einnisten können. Der ARBÖ empfiehlt daher, spätestens alle zwei Jahre den Filter und das Klimagas zu wechseln, und das gesamte System zu desinfizieren. „Viele Autofahrer kommen erst zum Klimaservice wenn es komisch riecht oder die Scheiben beschlagen. Durch ein regelmäßiges Service wird zudem auch die Leistungsfähigkeit der Klimaanlage verbessert. Das Kühlsystem arbeitet effizienter, kühlt schneller und lässt saubere Luft in den Innenraum strömen“, so Erich Groiss, technischer Koordinator des ARBÖ.
Quelle: OTS